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Der Herr der Ringe
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Der Herr der Ringe (englischer Originaltitel: The Lord of the Rings) ist ein Roman von J. R. R. Tolkien. Er gehĂśrt zu den kommerziell erfolgreichsten Romanwerken des 20. Jahrhunderts, ist ein Klassiker der Fantasy-Literatur und gilt als grundlegendes Werk der High Fantasy. Im englischen Original wurden in den Jahren 1954/1955 drei Bände zu jeweils zwei BĂźchern plus Appendizes verĂśffentlicht. Die erste deutsche Ăbersetzung von Margaret Carroux erschien 1969/1970. Weltweit wurde Der Herr der Ringe etwa 150 Millionen Mal verkauft.cite-ref-toronto-star-1-0[1]
Das dreibändige Werk steht vor dem Hintergrund einer von Tolkien sein Leben lang entwickelten Fantasiewelt (Tolkiens Welt). Er erzählt die Geschichte eines Rings, mit dessen Vernichtung die bÜse Macht in Gestalt des dunklen Herrschers Sauron untergeht. Die Hauptfiguren sind vier Hobbits, die unfreiwillig in ein heroisches Abenteuer hineingezogen werden. Neben diesen spielen als Vertreter des Guten Elben, Menschen des Westens und des Nordens, Zwerge und Zauberer wichtige Rollen. Ihre Gegenspieler sind die GeschÜpfe und Untertanen Saurons, die Orks, Trolle und von ihm verfßhrte Menschen des Ostens und des Sßdens.
Der Roman diente als Vorlage fĂźr zahlreiche Adaptionen, darunter eine mit 17 Oscars prämierte Filmtrilogie (2001â2003).
Das Magazin Der Spiegel zählt den Roman zu den besten 100 zwischen 1925 und 2025.cite-ref-2[2]
Contents
⢠Zum Werk
⢠Hintergrßnde
⢠Genre
⢠Inhalt
⢠Vorgeschichte
⢠Rezeption
⢠Verarbeitungen
⢠Verfilmungen
⢠Musical
⢠Musik
⢠Comics
⢠Spiele
⢠Parodien
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Zum Werk
HintergrĂźnde
J. R. R. Tolkien lehrte und forschte als Professor fĂźr Altenglisch an der University of Oxford. Als Sprach- und Literaturwissenschaftler war er zeitlebens mit den Stoffen der altenglischen Literatur verbunden. Insbesondere sein Kommentar Beowulf: The Monsters and the Critics ist in der Philologie noch heute ein wissenschaftlicher Meilenstein. DarĂźber hinaus war es Tolkiens Arbeitsalltag, vergleichende Forschungen mit anderen germanischen und auĂergermanischen Literaturen der frĂźh- bis hochmittelalterlichen europäischen Literatur zu unternehmen, insbesondere mit den Quellen der altnordischen Literatur, der Islandsagas und den mythologischen Texten aus den eddischen Schriften sowie Motiven aus der deutschen Volkssage (beispielsweise die Entdeckung des Motivs zur Figur des Zauberers Gandalf bei einer Reise durch das Rheintal).
Nach eigenen Worten war es Tolkiens ursprĂźngliche Absicht, mit Blick auf die skandinavischen und deutschen Ăberlieferungen eine englische Mythologie zu entwerfen, angesichts dessen, dass kaum mythologische Motive oder greifbare Stoffe in der zumeist klerikalen altenglischen Literatur Ăźberliefert sind und keltische Stoffe nicht das Alter haben wie die nordischen. Die heidnische Phase der angelsächsischen Ansiedlung auf der britischen Hauptinsel, unter der die mitgebrachten Sagenstoffe tradiert und entwickelt werden konnten, dauerte nur 150 Jahre bis zur umfassenden Christianisierung der Angelsachsen und dem damit einhergehenden Verlust dieser mutmaĂlich vorhandenen mythologischen Stoffe â bis auf die Ausnahme des Beowulfepos. Tolkien nahm daher bewusst Anleihen aus benachbarten germanischen, keltischen und europäischen Kulturen, Literaturen und Sprachen. FĂźr die Entwicklung der Elbensprachen Sindarin und Quenya nahm Tolkien beispielsweise Anleihen bei den romanischen und finno-ugrischen Sprachen, hierbei besonders bei der finnischen Sprache.
Siehe auch
:
Sprachen und Schriften in Tolkiens Welt
Ein ganz bewusst genutztes Stilmittel Tolkiens in Anlehnung an die nordischen Quellen sind die häufigen Verstexte, die von den einzelnen Protagonisten in Liedform vorgetragen werden und auch so deutlich durch Tolkien vom FlieĂtext abgesetzt wurden.
Der Name Mittelerde beispielsweise leitet sich von dem altnordischen Wort Midgard und dem althochdeutschen Mittilagart ab. Die nordische Entsprechung entstammt direkt der nordischen Mythologie, beziehungsweise der darin erzählten Kosmogonie; sie diente Tolkien als eine inspirierende Vorlage. Das Motiv des Einen Ringes und der anderen Zauberringe entnahm Tolkien aus der germanischen Mythologie anhand der Vorlage des Draupnir. Gleichfalls ist das Ringmotiv ein markanter Bestandteil in der hochmittelalterlichen Artusepik. Hartmann von Aue verwendete in seiner Artusbearbeitung Iwein das Motiv des unsichtbar machenden Ringes, ähnlich ist das Motiv der Tarnkappe aus dem Nibelungensagen- und Nibelungenliedkontext bekannt. Kennzeichnend sind ebenfalls die Namen der Zwerge, die Tolkien in groĂer Zahl aus der Dvergatal der VĂśluspĂĄ entnommen hat. Eine umfassende Mythologie Mittelerdes ist im Silmarillion zusammengestellt.
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Hauptartikel
:
Europäische Geschichte und Mythologie in Tolkiens Welt
Experten des National Trust halten es fĂźr mĂśglich, dass ein 1785 in Silchester gefundener rĂśmischer Goldring Tolkien zur Geschichte des einen Rings inspiriert hat. In diesen Ring, bekannt als âThe Vyneâ, wurde in spätrĂśmischer Zeit der Name âSenicianusâ eingraviert. Hundert Jahre später fand man 130 Kilometer entfernt eine antike Bleitafel, auf der âSilvianusâ den Dieb des Ringes verflucht. 1929 gab Tolkien als Philologe ein Gutachten Ăźber diesen Fund abcite-ref-3[3] â ein Jahr, bevor er die Arbeit an Der Hobbit begann.
Bei all den Bezßgen zur nordischen Mythologie bleibt auch im Verständnis von Tolkien selbst dieser Roman ein christlich-religiÜses Werk.
âThe Lord of the Rings is of course a fundamentally religious and Catholic work; [âŚ]. That is why I have not put in, or have cut out, practically all references to anything like âreligionâ, to cults or practices, in the imaginary world. For the religious element is absorbed into the story and the symbolism.â
âDer Herr der Ringe ist natĂźrlich ein von Grund auf religiĂśses und katholisches Werk [âŚ]. Deshalb auch habe ich so gut wie nichts hineingebracht, oder vielmehr alles weggelassen, was auf irgend etwas wie ÂťReligionÂŤ hinweisen kĂśnnte, auf Kulte oder Bräuche in der imaginären Welt. Denn das religiĂśse Element ist in die Geschichte und ihre Symbolik eingelassen.â
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Tolkien
Den Vorwurf, dass darin keine Religion zu finden sei, weist er entschieden zurĂźck.
âIts world has a monotheistic ânatural theologyâ. The odd fact tat there are no churches, temples, or religious rites and ceremonies is simply part of the historical climate depicted. It will be sufficiently explained, if [âŚ] the Silmarillion and other legends of the First and Second Age are published. I am in any case myself a Christian; but the Third Age was not a Christian world.â
âEs ist eine monotheistische Welt von ânatĂźrlicher Theologieâ. Der merkwĂźrdige Umstand, daĂ es darin keine Kirchen, Tempel, religiĂśse Riten und Zeremonien gibt, gehĂśrt schlicht zu dem geschilderten historischen Klima. Dies wird zur GenĂźge erklärt werden, wenn [...] das Silmarillion und andere Sagen des Ersten und Zweiten Zeitalters verĂśffentlicht werden. Ich selbst bin jedenfalls Christ; aber das âDritte Zeitalterâ war keine christliche Welt.â
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Tolkien
Die EinzelbĂźcher und ihre Titel
Der Herr der Ringe ist in sechs BĂźcher untergliedert und besitzt einige Anhänge.cite-ref-6[6] Anstatt in einer Gesamtausgabe wurde das Werk â gegen den Wunsch des Autors â von den Verlegern, insbesondere von Rayner Unwin, vor allem wegen der hohen Papierpreise im Nachkriegsengland zunächst in drei Bänden publiziert. Auch die Hoffnung, der niedrigere Preis der Einzelbände wĂźrde sich verkaufsfĂśrdernd auswirken, spielte eine Rolle.cite-ref-toronto-star-1-1[1] The Fellowship of the Ring erschien am 29. Juli 1954, The Two Towers am 11. November desselben Jahres und The Return of the King nach einer längeren VerzĂśgerung, die den Arbeiten am Index geschuldet war, am 20. Oktober 1955.
Von der Sekundärliteratur wird der Roman oft als Trilogie bezeichnet.cite-ref-7[7] Tolkien selbst hat dagegen mehrfach zum Ausdruck gebracht, einen einzigen Roman geschaffen zu haben. Ursprßnglich sollten die sechs Bßcher der Handlung eigenständige Titel tragen; nachdem die drei Bände mit Namen versehen waren, nahm man hiervon jedoch Abstand.
Die geplanten Titel waren:
⢠Der Ring wandert
⢠Der Ring geht nach Sßden
⢠Isengarts Verrat â Im Original âIsengardâ, der Name wurde später in âIsengartâ geändert
⢠Der Ring geht nach Osten
⢠Der Ringkrieg
⢠Das Ende des Dritten Zeitalters.
In der siebenbändigen Ausgabe (mit Der Hobbit, aber ohne Index und Anhänge) wurden später auch diese Titel fßr die Einzelbände verwendet.
Der Titel Die zwei TĂźrme war nach Auskunft Tolkiens eine VerlegenheitslĂśsung, um die vielfältigen Handlungsstränge des Bandes zusammenzufassen. âVermutlichâ seien damit zwei der fĂźnf TĂźrme Minas Morgul, Minas Tirith, Barad-dĂťr (Sitz Saurons), Orthanc (Sitz Sarumans) oder der Turm von Cirith Ungol gemeint. Tolkiens eigener Entwurf fĂźr den Bucheinband (der erst in den 1990er Jahren fĂźr eine britische Ausgabe tatsächlich genutzt wurde) gibt der Kombination Orthanc und Minas Morgul den Vorzug. Gemeint kĂśnnten jedoch auch die Zähne von Mordor sein, nämlich die beiden TĂźrme am Morannon (âSchwarzes Torâ), da im Text nur hier die ausdrĂźckliche Bezeichnung âdie zwei TĂźrmeâ verwendet wird.
Den dritten Teil hätte der Autor lieber Der Ringkrieg genannt, da Die Rßckkehr des KÜnigs seiner Meinung nach zu viel ßber das Ende verrate. Der dritte Band enthielt in der Originalausgabe umfangreiche Anhänge. Diese finden sich in allen englischen Ausgaben, werden im Deutschen aber nur in einigen gebundenen Ausgaben eingeschlossen. Im Wesentlichen erläutern die Anhänge die Hintergrßnde und den Werdegang der wichtigsten Akteure der Ringgemeinschaft vor und nach den Ereignissen der sechs Bßcher sowie einige Grundzßge der von den Akteuren verwendeten Sprachen und Schriften.
Ausgaben und Ăbersetzungen ins Deutsche
Originalausgabe und US-amerikanische Taschenbuchausgabe
Die erste, dreibändige Hardcoverausgabe des Werkes war wegen des recht hohen Preises nur mäĂig erfolgreich, was auch auf die bei Houghton Mifflin publizierte US-Ausgabe zutraf. Der amerikanische Verleger Donald A. Wollheim brachte â vom Autor nicht autorisiert â eine Paperbackausgabe des Werkes heraus, weil Tolkien ihm auf seine Anfrage hin 1964 geantwortet hatte, er wĂźnsche keine Ausgabe seines Werkes in derart âdegenerierterâ Form. Diese ZurĂźckweisung hatte Wollheim derart geärgert, dass er nach einem Schlupfloch in den Urheberrechten an dem Werk suchte. Tatsächlich waren die Taschenbuchrechte fĂźr die USA nicht eindeutig geregelt. Wollheim schloss daraus, die Rechte fĂźr die Staaten seien frei,cite-ref-8[8] und legte mit dem, was später als Raubdruck bezeichnet wurde, die Grundlage fĂźr den immensen Erfolg des Buches in den USA. Der resultierende Rechtsstreit wurde später zuungunsten von Wollheim und seinem Verlag entschieden, auch wenn es erst die preiswertere Ausgabe war, die den weltweiten Erfolg begrĂźndete.
Ausgaben
Das Buch fand lange keinen deutschen Verlag. Nachdem die namhaften Verlagshäuser abgelehnt hatten, entschied der Schulbuchverleger Michael Klett (Klett-Cotta Verlag), die deutschen Rechte zu kaufen. Diese Entscheidung sollte sich im Nachhinein als GlĂźcksfall erweisen und das Unternehmen sanieren. Als Rechteinhaber des Herrn der Ringe in Deutschland legt Klett-Cotta momentan beide Ăbersetzungen in unterschiedlichen Fassungen auf, gebunden in einem Band, als Einzelbände (mit den Anhängen im Band Die RĂźckkehr des KĂśnigs bzw. in einem gesonderten vierten Band) sowie auch als gesonderte TaschenbĂźcher (Krege-Fassung). Einer relativ hochpreisigen Edition der Carroux-Ăbersetzung aus dem Jahre 2002 mit drei gebundenen Bänden in einem Pappschuber hat der Verlag inzwischen einen Einzelband dieser älteren Ăbertragung ins Deutsche nachgeschoben; dies ist momentan die einzige einbändige Ausgabe des Buches in deutscher Sprache.cite-ref-9[9] DarĂźber hinaus gibt es verschiedene Sammlereditionen.
Ăbersetzung von Margaret Carroux
Tolkien hatte einen nicht unerheblichen Einfluss auf Teile der ersten deutschen Ăbersetzung, weil er 1967, enttäuscht von Ăbersetzungen vom Englischen in andere germanische Sprachen, Richtlinien zu den Namen im Herrn der Ringe (Guide to the Names in The Lord of the Rings) verfasste, die sich vor allem an Ăbersetzer anderer Schwestersprachen des Englischen, speziell des Deutschen und Dänischen, richteten. In beiden Sprachen stand eine Ăbersetzung des Herrn der Ringe zum damaligen Zeitpunkt noch aus, weshalb Tolkien den Ăbersetzern in seinen Kommentaren seine Hilfe bereits ab dem FrĂźhstadium der Ăbersetzung anbot und hinzufĂźgte, dass er dies ohne Bezahlung zu tun gedenke und den Ăbersetzern mit seinen Kommentaren nicht zuletzt auch einen Teil ihrer Arbeit erheblich erleichtern kĂśnne. Aufgrund von Tolkiens Tod kurz nach Erscheinen der deutschen Ăbersetzung von Margaret Carroux sowie der dänischen von Ida Nyrop Ludvigsen entstanden nur diese beiden Ăbertragungen des Herrn der Ringe mit direkter Hilfe Tolkiens.
Vor allem eine gute Ăbersetzung der Namen war dem Autor wichtig, da sich die Ăbersetzer vorher erschienener Versionen in Niederländisch und Schwedisch hierbei teils groĂe Freiheiten genommen hatten, was Tolkien ob seiner vorangegangenen jahrelangen Ausarbeitung der Namen seiner Charaktere als AnmaĂung empfand. So fĂźgte er seinen Kommentaren eine Liste der Namen bei, die in keinem Fall abgeändert werden dĂźrften und betonte ebenfalls, dass alle Namen in Elbisch gleicherweise unangetastet bleiben sollten. Zudem machte Tolkien Vorschläge zu den Ăbersetzungen der verbleibenden Namen und stand mit den Ăbersetzern in regem Austausch. So geschah es zum Beispiel, dass auf Tolkiens Anregung das englische Wort âelvesâ mit âElbenâ (anstatt âElfenâ) Ăźbersetzt wurde, um durch dessen Verwandtschaft zum urdeutschen Wort Alb (vgl. Albtraum) auch eine grĂśĂere historische (Pseudo-)Authentizität im Deutschen zu erreichen (das Wort Elf hielt Tolkien fĂźr eine deutsche Entlehnung aus dem Englischen). Andere englische Namen Ăźbersetzte Carroux nicht wĂśrtlich, sondern fand ein etymologisches Pendant. Der Name der Riesenspinne Shelob besteht aus den Partikeln she- (âsieâ, im Englischen eine gängige Vorsilbe fĂźr die betonte Weiblichkeit einer Sache/eines Wesens) und dem Dialektwort lob fĂźr âSpinneâ. FĂźr das Deutsche zog Carroux das Dialektwort Kanker fĂźr Weberknecht heran und gab ihm die feminine Nachsilbe -a, sodass aus Shelob im Deutschen Kankra wurde. Auch an sich treffende wĂśrtliche Ăbersetzungen wurden von Tolkien in Zweifel gezogen: Wegen dessen Verwendung fĂźr die Regionalgliederung der NSDAP und der daraus folgenden negativen Nebenbedeutung räumte der Autor ein, dass man von dem deutschen Wort Gau als passendste Ăbersetzung fĂźr Shire unter Umständen absehen mĂźsse. Carroux stimmte mit ihm darin Ăźberein und entschied sich fĂźr das Wort Auenland.
Die erste Ăbersetzung in Taschenbuchausgabe von Margaret Carroux (Prosa) und Ebba-Margareta von Freymann (Gedichte) erschien in einzelnen BĂźchern 1969 und 1970, die erste Sammelpublikation 1972. Diese Versionen enthalten im Anschluss an Buch 6 im dritten Band lediglich ein Fragment des Originalanhangs, Ein Teil der Erzählung von Aragorn und Arwen aus den Annalen der KĂśnige und Herrscher. Vermutlich hatte hierum Tolkien selbst gebeten, da er diesen Anhang als den wichtigsten einschätzte. Der Rest wurde ausgelassen, etwa die Angaben Ăźber die Aussprache der elbischen Namen. In späteren gebundenen Ausgaben wurden die vollständigen Anhänge integriert.
Ăbersetzung von Wolfgang Krege
Die zweite deutsche Ăbersetzung (von Wolfgang Krege, 2000 im selben Verlag erschienen) gliedert in der Taschenbuchversion nun sämtliche Anhänge in einen Zusatzband aus.
Der auffälligste Unterschied war die Namensgebung Die Wiederkehr des KĂśnigs (Carroux: Die RĂźckkehr des KĂśnigs). Während v. Freymanns Ăbersetzungen der Gedichte weitestgehend Ăźbernommen wurden und auch die Orts-, Sach- und Personennamen sich lediglich in ihrer Schreibung teils von der Version Carroux' unterscheiden (Carroux: Isengart; Krege: Isengard), bemĂźht sich Kreges Ăbersetzung ansonsten, Tolkiens zwischen den verschiedenen Charakteren stark wechselnden Sprachstil deutlicher abzubilden, als Carroux dies tat. In ihrer Ăbersetzung zeigt sich der sprachliche Stil recht einheitlich gemäĂigt altmodisch; im englischen Original findet man dagegen verschiedenste Sprachebenen vom ausgesprochenen âBibelstilâ des 16. Jahrhunderts bis hin zum ländlichen und städtischen, teilweise derben Alltagsenglisch der 1940er Jahre. Krege wählte entsprechend verschiedene Färbungen des Deutschen, definierte aber als Endpunkt das Deutsch der 1990er statt jenes der 1940er Jahre.
Viele deutschsprachige Leser lehnen die Kregesche Ăbersetzung ab, da sie das Verfahren der sprachstilistischen Unterscheidung an verschiedenen Stellen fĂźr Ăźberzogen oder unzutreffend halten. Das bekannteste Beispiel ist Sams Ăźbliche Anrede fĂźr Frodo. Im Original lautet sie master, bei Carroux Herr, bei Krege Chef. Hierdurch wird nach Ansicht der Kritiker das Verhältnis eines ländlichen Gärtnergesellen zu seinem Herrn unzutreffend wiedergegeben. Ăbersetzungen einzelner AusdrĂźcke werden auĂerdem als sinnentstellend kritisiert, beispielsweise wurde aus âever-moving leavesâ (leaves: Blätter, to leave: verlassen) â einem Symbol der Vergänglichkeit und des bevorstehenden Abschieds der Elben â âunermĂźdlich wedelndem Laubwerkâ.cite-ref-10[10] Die deutsche Synchronisation der Verfilmung von Peter Jackson nutzte daher die ältere Carroux-Fassung, worauf bereits der Filmtitel des dritten Teils hinweist, der weiterhin Die RĂźckkehr des KĂśnigs heiĂt.
Im September 2012 erschien Wolfgang Kreges Ăbersetzung in einer neu lektorierten und umfassend Ăźberarbeiteten Fassung. Unter anderem wurde Sams â von vielen Lesern kritisierte â Anrede Chef eliminiert und der Titel des dritten Bandes wieder geändert in Die RĂźckkehr des KĂśnigs.
Genre
Welchem literarischen Genre Der Herr der Ringe zugerechnet werden muss, ist umstritten. Zumeist wird er der High Fantasy zugezählt. Häufig wird behauptet, Tolkien habe mit dem Buch das Genre nachgerade erschaffen: Der Anglist Jochen Petzold etwa bezeichnet es als âeinen einflussreichen ,Urtextâ der Fantasy-Literaturâ.cite-ref-11[11] Das High-Fantasy-Genre gab es zur Zeit der Entstehung des Herrn der Ringe noch nicht.cite-ref-12[12] Mit den Sword-and-Sorcery-Romanen wie der Conan-Reihe Robert E. Howards gab es bereits Fantasy-Werke einer Art, die man heute als Low Fantasy bezeichnet. Diesen wurde Der Herr der Ringe anfangs noch zugerechnet, doch bald etablierte sich dafĂźr und fĂźr ähnliche Werke mit gehobenerem Anspruch der Terminus High Fantasy.cite-ref-13[13] Der Anglist Dieter Petzold beschreibt das Buch dagegen als Kunstmärchen.cite-ref-14[14]
Verbreitet ist die Beschreibung als Roman, der Tolkien selber aber in einem Brief entschieden widersprach:
âMy work is not a ânovelâ, but an heroic romance, a much older and quite different variety of literatureâ
Die Absage an die Gattungsbezeichnung Roman muss aber mit Einschränkung gelesen werden, da das von Tolkien benutzte Wort novel eine engere Bedeutung hat und realistische, gegenwartsbezogene Erzählwerke meint.cite-ref-anzinger373-16-1[16] Heldenromanze (âHeroic Romanceâ) dagegen bedeutet zumeist den mittelalterlichen Versroman, wie er insbesondere in der Artusepik begegnet. Die Altphilologin Silke Anzinger schlägt daher vor, den Herrn der Ringe als Epos anzusprechen, wofĂźr neben der Länge verschiedene Gemeinsamkeiten mit der Aeneis des Vergil sprächen: so etwa die Bedeutung des Schicksals, dem der (im Herrn der Ringe doppelte) Held â Frodo deutlicher als Aragorn â ergeben und gegen die eigene Neigung folgt, auĂerdem die demgegenĂźber geringe Rolle der Liebe als Motiv der Helden, die Unterweltfahrt â sie sieht Parallelen zwischen der Nekyia des Aeneas auf der einen und Frodos Erlebnis in den HĂźgelgräberhĂśhen und Aragorns Weg durch die Pfade der Toten auf der anderen Seite â sowie schlieĂlich die in beiden Werken bei aller Freude Ăźber das Happy End mitschwingende Trauer Ăźber die Verluste, die dafĂźr zu erleiden waren.cite-ref-17[17]
Der Herr der Ringe als Allegorie
Nach dem Erscheinen von Der Herr der Ringe zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs nahm man an, die Erzählung sei eine Allegorie, in der Sauron Stalin, Saruman Hitler und die Freien VÜlker die Alliierten darstellten.cite-ref-garthdiewelt2014-18-0[18]
Tolkien lehnte eine solche Interpretation in seinem Vorwort zur revidierten Ausgabe von 1966 jedoch ab. Demnach wollte er lediglich ein Buch mit einer langen, den Leser fesselnden Geschichte schreiben:
âWas die tiefe Bedeutung oder âBotschaftâ des Buches angeht, so hat es nach Absicht des Autors keine. Es ist weder allegorisch, noch hat es irgendeinen aktuellen Bezug. [âŚ] Ihr Ursprung sind Dinge, die mir schon lange im Sinn lagen oder in einigen Fällen schon niedergeschrieben waren, und wenig oder nichts wurde durch den Krieg, der 1939 begann, oder durch seine Folgen verändert. [âŚ] Der wirkliche Krieg hat weder in seinem Verlauf noch in seinem Ausgang eine Ăhnlichkeit mit dem Krieg der Sage. [âŚ] Denkbar wären auch Deutungen gemäà den Vorlieben oder Ansichten derjenigen, die auf allegorische oder aktuelle BezĂźge Wert legen. Doch die Allegorie in allen ihren Formen verabscheue ich von Herzen, und zwar schon immer, seit ich alt und argwĂśhnisch genug bin, ihr Vorhandensein zu bemerken. Geschichte, ob wahr oder erfunden, mit ihrer vielfältigen Anwendbarkeit im Denken und Erleben des Lesers ist mir viel lieber. Ich glaube, dass âAnwendbarkeitâ mit âAllegorieâ oft verwechselt wird; doch liegt die eine im freien Ermessen des Lesers, während die andere von der Absicht des Autors beherrscht wird.â
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Aus dem Vorwort Tolkiens zur revidierten Ausgabe von 1966.
Allerdings beschrieb Tolkien in dem Vorwort insbesondere den Ersten Weltkrieg als ein einschneidendes Erlebnis, was von Literaturwissenschaftlern als Botschaft angesehen wird, dass vielmehr der Erste Weltkrieg in der Tat Einfluss auf das Werk gehabt hatte:cite-ref-garthdiewelt2014-18-1[18]
âMan muss in der Tat persĂśnlich in den Schatten des Krieges geraten, um zu erfahren, wie bedrĂźckend er ist; aber im Laufe der Jahre scheint man nun oft zu vergessen, dass es ein keineswegs weniger furchtbares Erlebnis war, in der Jugend von 1914 Ăźberrascht zu werden, als 1939 und in den folgenden Jahren vom Krieg betroffen zu sein. 1918 waren bis auf einen alle meine nächsten Freunde tot.â
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Aus dem Vorwort Tolkiens zur revidierten Ausgabe von 1966.
Inhalt
Der Herr der Ringe schlieĂt die Erzählungen in Tolkiens Welt ab, und ist als von Bilbo Beutlin, Frodo Beutlin und Samweis Gamdschie geschriebenes Buch selbst Teil dieser Welt (Metafiktion). Der GroĂteil des Werkes handelt von der beschwerlichen Reise des Hobbits Frodo Beutlin und seiner Gefährten zur Zeit des sogenannten Ringkriegs am Ende des dritten Zeitalters. Der Herr der Ringe ist eine in sich geschlossene Geschichte, aber auch eine Fortsetzung des Kinderbuchs Der Hobbit, und beruht in vielen Punkten auf den mythenhaften Sagen und Legenden aus dem Silmarillion und den Nachrichten aus Mittelerde. Viele der als Gedichte oder Lieder eingefĂźhrten Geschichten â wie Aragorns Gedicht Ăźber Luthien Tinuviel (Die Gefährten, Ein Messer im Dunkeln) oder Bilbos Gedicht Ăźber Earendil (Die Gefährten, Viele Begegnungen) sind RĂźckgriffe auf diesen Sagenschatz. Auch die Herkunft der Zauberer und die Ahnen Elronds, Galadriels sowie Aragorns kann man aus dem Kontext des Silmarillions erkennen.
Vorgeschichte
Die Vorgeschichte markiert den Zeitpunkt, als Mittelerde vom Zweiten in das Dritte Zeitalter Ăźbergeht.
Sauron (âder Abscheulicheâ), zu dieser Zeit unter dem Namen Annatar (âHerr der Geschenkeâ) bekannt und von ansehnlicher Erscheinung, verfĂźhrte die Elben durch seine Schmeicheleien und Gaben. Sie schmiedeten unter seiner Anleitung die Ringe der Macht. Heimlich fertigte er in den Feuern des Schicksalsberges den Einen Ring, in den er einen GroĂteil der ihm innewohnenden Macht einflieĂen lieĂ, um so die anderen Ringe zu beherrschen.
Neun MenschenfĂźrsten unterschiedlicher Herkunft, die je einen Ring erhielten, verfielen schnell Saurons Macht und wurden zu Ringgeistern, den NazgĂťl â willenlosen, geisterhaften Dienern ihres Herrn.
Die Zwergenherrscher lieĂen sich von Sauron nicht unterwerfen. Ihre sieben Ringe vermehrten jedoch ihre Gier nach Gold und Schätzen und fĂźhrten sie so ins Verderben. Einige Zwergenringe wurden von Drachen verschlungen, andere gingen anderweitig verloren oder gelangten in Saurons Hand.
Die drei Elbenringe wurden verborgen gehalten und nicht benutzt, solange Sauron im Besitz des Einen Rings war. Während der Handlung des Herrn der Ringe tragen Galadriel, Elrond und Gandalf je einen der drei Elbenringe. Gandalf erhielt seinen Ring von Cirdan, dem Herrn der Anfurten.
Sauron konnte am Ende des Zweiten Zeitalters in der Schlacht des Letzten Bßndnisses von Elben und Menschen niedergeworfen werden. Isildur schnitt den Ring mitsamt Finger von seiner Hand. Dem Rat Elronds, den Ring im Feuer des Schicksalsberges zu vernichten, verweigerte sich Isildur, da der Ring bereits Macht ßber ihn hatte. Nach einem kurzen Aufenthalt in Minas Anor machte er sich auf den Weg in den Norden, denn er wollte das KÜnigreich Arnor, nach dem Tode Elendils herrscherlos, regieren. Er und seine Gefährten wurden von einer Bande Orks angegriffen. Bei seiner Flucht ßber den Anduin glitt der Ring Isildur vom Finger, und er wurde getÜtet. Der Eine Ring war vorerst verloren.
Viele Jahrhunderte war er verschollen, bis der Hobbit DĂŠagol ihn am Grund des GroĂen Stroms Anduin fand. Sein Begleiter SmĂŠagol forderte den Ring als sein Geburtstagsgeschenk und tĂśtete seinen Freund DĂŠagol, weil dieser ihn ihm nicht freiwillig gab. Von der Familie verstoĂen, floh SmĂŠagol ins Nebelgebirge und hielt sich dort Ăźber fĂźnfhundert Jahre lang in HĂśhlen versteckt. Der Eine Ring verlieh ihm ein unnatĂźrlich langes Leben und zehrte zugleich an ihm. So vergaĂ er in der Einsamkeit sogar seinen Namen und wurde zu dem GeschĂśpf Gollum.
Auf dem Weg zu einem Abenteuer, welches in Der Hobbit erzählt wird, trifft der Hobbit Bilbo Beutlin in einer OrkhÜhle auf Gollum und findet scheinbar zufällig den Einen Ring, den jener kurz zuvor verloren hatte. Durch diesen Fund gelingt es ihm, Gollum in einem Rätselspiel zu ßberlisten und ihm zu entkommen, da der Ring, wenn man ihn auf den Finger steckt, unsichtbar macht.
Die Gefährten â Der Ring wandert
Erstes Buch
Bilbos Leben wird ebenfalls Ăźber das normale MaĂ hinaus verlängert, und der Herrscherring wird immer mehr eine Last fĂźr ihn, bis er sich âdĂźnn wie Butter, die auf zuviel Brot gestrichen wirdâ fĂźhlt. Er beschlieĂt, an seinem 111. Geburtstag zu seinem letzten Abenteuer aufzubrechen und das Auenland zu verlassen. Er verabschiedet sich nur von seinem Freund, dem Zauberer Gandalf und teilt ihm mit, dass er seine gesamte Habe mitsamt dem Ring seinem Neffen Frodo Beutlin hinterlassen werde. Doch als es soweit kommt, zĂśgert Bilbo und gibt erst nach gutem und strengem Zureden Gandalfs den Ring auf. Denn auch darin zeigt sich die Macht des Rings, dass er einen erheblichen Einfluss auf den Willen seines Trägers ausĂźbt.
Gandalf macht sich mit bĂśsen Ahnungen auf weite Reisen, um Gewissheit Ăźber Bilbos Zauberring zu erlangen. Er besucht Frodo immer wieder fĂźr kurze Zeit, erzählt aber nichts davon, was er in der Zwischenzeit gemacht hat. Nachdem er sich dann ganze neun Jahre nicht mehr hat blicken lassen, kehrt er eines Abends â fast 17 Jahre nach der Ăbergabe des Rings an Frodo â Ăźberraschend zurĂźck ins Auenland und nimmt die endgĂźltige Probe vor: Er wirft den Ring ins Kaminfeuer, und auf dem immer noch kĂźhlen Metall erscheinen elbische Schriftzeichen in der Sprache von Mordor (schwarze Sprache). Der Zauberer sieht seine schlimmsten BefĂźrchtungen bestätigt: Es handelt sich um den Einen Ring.
Da der Ring nicht im Auenland bleiben kann, legt Gandalf Frodo nahe, dieses zu verlassen und nach Bruchtal zum ElbenfĂźrsten Elrond zu gehen. Dies muss aber geschehen, ohne dass jemand davon erfährt. Frodo lässt fortan seine Umgebung Ăźber seine wahren Absichten im Unklaren, verkauft als Tarnung fĂźr das anstehende Unternehmen das ihm von Bilbo vererbte Haus und kauft sich dafĂźr ein anderes im Ostviertel, der Gegend, wo er aufgewachsen ist. Gandalf hat ihm versprochen, rechtzeitig wieder vor Ort zu sein und ihn zu begleiten, jedoch taucht er nicht mehr auf, es trifft auch keine Nachricht von ihm ein. So macht sich Frodo ohne den Zauberer unter dem Decknamen Unterberg zu FuĂ auf den Weg, begleitet von seinem Gärtner und treuen Freund Samweis âSamâ Gamdschie sowie seinem Vetter Peregrin âPippinâ Tuk. Sein anderer Vetter Meriadoc âMerryâ Brandybock sowie Frodos Freund Fredegar âDickâ Bolger fahren mit einem Planwagen voraus, um das Haus mit den transportierten MĂśbeln bereits wohnlich einzurichten.
Auf dem fĂźr die gemĂźtlichen Hobbits beschwerlichen Weg entkommen sie einige Male knapp den NazgĂťl, die sich in der Gestalt Schwarzer Reiter auf die Suche nach âBeutlinâ ins Auenland aufgemacht hatten (denn soviel hatte der Dunkle Herrscher aus dem gefangenen und wieder freigelassenen Gollum herauspressen kĂśnnen). Doch sie treffen auch auf hilfreiche Freunde wie den Elben Gildor oder den Hobbitbauern Maggot, die ihnen mit Rat und Verpflegung zur Seite stehen. In Krickloch, wo sich Frodos neues Heim befindet, kommen sie wieder mit Merry und Dick zusammen. Es stellt sich heraus, dass sie sich alle bereits Frodos Pläne hatten zusammenreimen kĂśnnen. Sam, Merry und Pippin beschlieĂen, Frodo zu begleiten, während Fredegar zurĂźckbleibt, sollte Gandalf doch noch erscheinen. Kurz nach ihrer Abreise wird Fredegar Zeuge, wie die Schwarzen Reiter in Krickloch auftauchen.
Um die Ăśffentlichen StraĂen und Wege wegen der Gefahr der Ringgeister zu meiden, versuchen die vier Wanderer durch den Alten Wald zu ihrer Zwischenstation in Bree zu gelangen. Als der âalte Weidenmannâ, ein bĂśser, hinterlistiger Baum, sie zerquetschen will, kommt ihnen unverhofft ein Wesen namens Tom Bombadil zu Hilfe. Nach erholsamen Tagen in dessen Haus brechen die Hobbits auf und geraten kurz darauf wieder in Gefahr, indem sie von Grabunholden verschleppt werden. Doch wieder rettet sie Bombadil. Aus den HĂźgelgräbern erhält jeder der Hobbits einen Dolch, der in ferner Vergangenheit von den Menschen von NĂşmenor geschmiedet wurde. In Bree angekommen, mieten sie sich im Gasthaus âZum Tänzelnden Ponyâ ein und treffen dort auf einen Waldläufer, Streicher genannt. Zu Anfang misstrauen die Freunde dem abgerissen aussehenden Gesellen, doch als der Wirt Frodo eine Nachricht von Gandalf gibt (die er ins Auenland hätte schicken sollen, aber vergessen hatte), die Streicher alias Aragorn als VerbĂźndeten ausweist, wählen sie diesen zu ihrem FĂźhrer. Mit seiner Hilfe kĂśnnen sie in der Nacht einem Angriff der NazgĂťl auf das Gasthaus entgehen.
Unter der FĂźhrung Aragorns gelangen die Hobbits dann zur Wetterspitze, werden dort aber von fĂźnf der neun NazgĂťl angegriffen, wobei Frodo vom AnfĂźhrer der Ringgeister, dem HexenkĂśnig von Angmar, mit einem magischen Dolch verletzt wird. Aragorn gelingt es, die NazgĂťl zu vertreiben. Er behandelt Frodos Wunde, kann sie aber nicht heilen. Sie schwächt Frodo mehr und mehr und droht, ihn zu einem Geistwesen ähnlich den NazgĂťl werden zu lassen. Die Gefährten versuchen, schnellstmĂśglich nach Bruchtal zu gelangen. Nachdem sie die âletzte BrĂźckeâ und die TrollhĂśhen Ăźberquert haben, treffen sie auf den ElbenfĂźrsten Glorfindel. Als sie an der Furt des Bruinen ankommen, werden sie von allen neun NazgĂťl angegriffen. Frodo entkommt nur mit Hilfe der Ăźberlegenen Geschwindigkeit von Glorfindels Elbenpferd, und die Ringgeister werden, als sie die Furt betreten, von einer durch Elrond und Gandalf beschworenen Flutwelle weggespĂźlt.
Die Gefährten â Der Ring geht nach SĂźden
Zweites Buch
Frodo wacht in Elronds Haus in Bruchtal aus einem langen Schlaf auf, durch Elrond geheilt. Die Hobbits treffen Gandalf wieder, der berichtet, dass der Oberste seines Ordens, Saruman der WeiĂe, zu einem Feind geworden ist. Er hatte Gandalf gefangen gesetzt, weshalb dieser nicht rechtzeitig hatte im Auenland sein kĂśnnen, um Frodo zu begleiten. Es wird eine Ratssitzung abgehalten, in der Abgesandte der Elben, Zwerge und Menschen beraten, was mit dem Einen Ring geschehen soll. Nach langer Diskussion wird beschlossen, dass eine Gruppe aus neun Gefährten nach Mordor aufbrechen soll, um den Einen Ring in die Feuer des Schicksalsberges zu werfen. Dort wurde der Ring einst geschaffen; nur dieses Feuer kann den Ring zerstĂśren. Diese ausgewählten Gefährten sind:
⢠Frodo Beutlin (Hobbit), Ringträger
⢠Samweis âSamâ Gamdschie (Hobbit)
⢠Meriadoc âMerryâ Brandybock (Hobbit)
⢠Peregrin âPippinâ Tuk (Hobbit)
⢠Gandalf der Graue (Istar), Fßhrer der Gemeinschaft
⢠Boromir (Mensch), Sohn des Truchsessen (bei Krege: Statthalter) von Gondor
⢠Legolas Grßnblatt (Elb), Sohn des KÜnigs vom Dßsterwald
Die Gefährten begeben sich zunächst nach Sßden, um dort das Nebelgebirge ßber den Pass am Caradhras zu ßberqueren. Ein Schneesturm zwingt sie jedoch dazu, umzukehren und die Reise durch die Minen von Moria fortzusetzen. Nach einigen Tagen finden sie dort das Grab Balins und die Stadt Khazad-dÝm verwaist. In der Chronik kÜnnen sie nachlesen, dass die Stadt immer stärker von Orks bedrängt wurde und nach und nach alle Zwerge getÜtet wurden.
Orks greifen schlieĂlich auch die Ringgemeinschaft an, und nach heftigem Kampf fliehen die Gefährten durch dunkle Gänge. Kurz vor dem Ausgang erscheint ein Balrog, ein Feuergeist aus dem ersten Zeitalter von Mittelerde, und Gandalf stellt sich ihm, um seinen Gefährten die Flucht zu ermĂśglichen. Sie kĂśnnen entkommen, aber Gandalf stĂźrzt gemeinsam mit dem Balrog in den Abgrund.
Die Trauernden gelangen nach Lothlórien, einem Waldreich der Elben. Dessen Fßrstin Galadriel ist Trägerin eines der Elbenringe und eines der weisesten und mächtigsten Lebewesen Mittelerdes. Bei ihrem Abschied werden alle Gefährten beschenkt, Frodo erhält eine Phiole mit dem Licht Earendils. Ihre weitere Reise setzen die Gefährten in Booten fort.
An den Raurosfällen sind die Gefährten uneins Ăźber das weitere Vorgehen. Boromir wird vom Verlangen nach dem Ring Ăźberwältigt und versucht, ihn Frodo mit Gewalt abzunehmen, scheitert jedoch, da Frodo den Ring im letzten Moment aufsetzt und unsichtbar flieht. Dem Hobbit wird nach langer Ăberlegung bewusst, was er tun muss. Er will die Aufgabe allein bewältigen, da er der Gemeinschaft nicht restlos traut und seine Freunde keinen weiteren Gefahren aussetzen will. Bei der Suche nach Frodo werden die Gefährten versprengt und von Orks und Uruk-Hai aus Isengart angegriffen. Sam kann unterdessen Frodo einholen und begleitet ihn nach Mordor.
Die zwei TĂźrme â Isengarts Verrat
Drittes Buch
Durch Boromirs Horn herbeigerufen, findet Aragorn diesen sterbend vor. Boromir gesteht, dass er versucht hat, Frodo den Ring abzunehmen, und berichtet auch, dass die Hobbits von Orks verschleppt worden sind. Nach diesen Worten stirbt er. Legolas und Gimli treffen dort ein, und sie beschlieĂen, Boromirs Leichnam zu bestatten, indem sie ihn in einem Boot die Raurosfälle hinunterstĂźrzen lassen. Als sie zum Ufer des Anduin zurĂźckkehren, bemerkt Aragorn die FuĂspuren zweier Hobbits im Sand und das Fehlen eines Bootes, woraus er schlieĂt, dass sich Frodo und Sam allein auf den Weg gemacht haben. Weil sie ein weiteres Boot fĂźr das Begräbnis Boromirs benutzt haben, steht ihnen nur noch ein Boot zur VerfĂźgung, mit dem sie Frodo und Sam folgen kĂśnnten. Nach einer kurzen Beratung entscheiden sie sich dafĂźr, die Orks und Uruk-Hai, die Merry und Pippin entfĂźhrt haben, zu verfolgen, in der Hoffnung, ihre Gefährten befreien zu kĂśnnen.
Nach einer mehrtägigen Verfolgungsjagd treffen sie auf Ăomer, den Dritten Marschall der Mark Rohan, der ihnen berichtet, dass er mit seinem Trupp die Orks und Uruk-hai vollständig ausgelĂśscht und deren AnfĂźhrer UglĂşk im Zweikampf besiegt habe. Hobbits hätten sie dort aber nicht gesehen, und die Leichen der Feinde hätten sie verbrannt. Nach einer kurzen Verhandlung leiht er ihnen Pferde und nimmt ihnen das Versprechen ab, nach Edoras, zur Hauptstadt Rohans, zu kommen, sobald sie erfahren hätten, was mit ihren Freunden geschehen sei. Als die drei verbliebenen Gefährten am Ort der Schlacht ankommen, entdeckt Aragorn Spuren, die darauf hindeuten, dass Merry und Pippin in den Fangornwald entkommen konnten.
In der Tat gelang den Hobbits die Flucht. Im Fangornwald treffen sie auf Baumbart, den ältesten der Ents. Sie berichten ihm von den Verbrechen und dem Verrat Sarumans. Baumbart, der bereits um viele gefällte Bäume trauert, beruft ein Entthing (Treffen der Ents) ein, in dem er vorschlägt, gegen Isengart zu ziehen. Dies wird nach einer dreitägigen Diskussion auch beschlossen.
Aragorn, Legolas und Gimli treffen zu dieser Zeit Gandalf wieder. Er berichtet, dass er unter den tiefsten Stollen Morias den Kampf mit dem Balrog fortsetzte. Ăber eine endlose Treppe, die aus den Tiefen bis zu den Gipfeln des Nebelgebirges fĂźhrt, hatten sie weiter gekämpft. Auf den Gipfeln der Berge erschlug Gandalf den Balrog, Ăźberlebte den Kampf jedoch nicht. Allerdings wurde er âzurĂźckgeschicktâ, da seine Aufgabe, Sauron zu stĂźrzen, noch nicht erfĂźllt sei. Doch sein Aussehen hat sich verändert: nun trägt er einen weiĂen Mantel und einen weiĂen Bart, die auf seine Aufstufung zum weiĂen Zauberer zurĂźckzufĂźhren sind. Deshalb halten die drei Gefährten ihn erst fĂźr Saruman, werden sich später jedoch Ăźber seine wahre Identität bewusst. Gandalf beruhigt die drei Gefährten Ăźber das Verbleiben der Hobbits, indem er ihnen kurz erzählt, wie es ihnen in Fangorn erging. Gandalf reitet dann mit ihnen nach Edoras, damit Aragorn, Legolas und Gimli ihr Versprechen gegenĂźber Ăomer einlĂśsen kĂśnnen.
Dort werden sie allerdings mit nur verhaltener Freundlichkeit empfangen, da GrĂma Schlangenzunge, des KĂśnigs Berater und ein Spion Sarumans, KĂśnig ThĂŠoden bereits negativ beeinflusst hat. Dies betrifft zum Teil Gandalf, zum Teil die richtige Strategie im Kampf gegen Saruman, zum Teil aber auch den angeblich schlechten Gesundheitszustand des KĂśnigs, um diesen von Aktionen gegen Saruman abzuhalten. Gandalf gelingt es jedoch mithilfe seiner neuen Magie, GrĂmas LĂźgen aufzudecken und den KĂśnig zu heilen, worauf ThĂŠoden GrĂma vor die Wahl stellt, ihm in die Schlacht zu folgen oder fortzugehen; GrĂma entscheidet sich gegen seinen KĂśnig. ThĂŠoden beruft daraufhin eine Heerschau ein und lässt sein Volk in die Festung Dunharg im Hargtal evakuieren, fĂźhrt jedoch den GroĂteil seiner Truppen zur als uneinnehmbar geltenden Hornburg am Eingang von Helms Klamm, um dem dort zuerst erwarteten Angriff Sarumans zu begegnen.
Kurz vor der darauf folgenden Schlacht um die Hornburg verlässt Gandalf den Tross. Erst später wird klar, dass er Verstärkung holen will. In der eigentlichen Schlacht gelingt es den Verteidigern, die zahlenmäĂig weit Ăźberlegene angreifende Armee lange Zeit abzuwehren, auch wenn zwischendurch der Klammwall gesprengt wird.
Zu diesem Zeitpunkt stehen die Ents mit mehreren hundert Huorns vor Isengart. Nachdem Sarumans Streitmacht zum Angriff auf Helms Klamm abgezogen ist und ihr die Huorns gefolgt sind, greifen die Ents Sarumans Festung an. Sie zerstÜren dabei innerhalb kßrzester Zeit die Schutzwälle, fluten das Tal, tÜten nahezu alle Orks, nehmen viele menschliche Soldaten Sarumans gefangen und versuchen, auch Saruman in die Hände zu bekommen. Allerdings gelingt es dem Zauberer im letzten Moment, in den Orthanc zu flßchten.
In Helms Klamm neigt sich unterdessen die Nacht dem Ende entgegen. Bis zu diesem Punkt hat sich die Lage der Verteidiger deutlich verschlechtert. Als jedoch der Tag anbricht, ist plĂśtzlich ein Wald auf dem Schlachtfeld zu sehen, Gandalf trifft mit Verstärkungstruppen der Rohirrim ein, und gleichzeitig machen die Verteidiger unter ThĂŠodens FĂźhrung einen Ausfall. All dies versetzt die Truppen Isengarts in Panik, die daraufhin in den Wald flĂźchten. Keiner von ihnen Ăźberlebt, da es sich bei dem Wald um die Huorns handelt, die vor dem Angriff auf Isengart abmarschiert sind. Gandalf fĂźhrt Ăomer und ThĂŠoden sowie eine Delegation der Rohirrim und die anwesenden Gefährten nach Isengart, wo sie auf Merry, Pippin und Baumbart treffen.
In einer Verhandlung mit Saruman versucht dieser zunächst, ThĂŠoden auf seine Seite zu ziehen, was ihm jedoch wegen seiner schwindenden Kräfte nicht gelingt. Das von Gandalf unterbreitete Angebot, sich ihm anzuschlieĂen und Orthanc zu verlassen, lehnt er ab. Nun offenbart sich Gandalf als neues Oberhaupt der Istari, als âGandalf der WeiĂeâ. Er zerbricht Sarumans Stab und verstĂśĂt ihn aus dem Orden der Zauberer und dem WeiĂen Rat.
Daraufhin lässt GrĂma Schlangenzunge einen schwarzen Stein aus einem der oberen Fenster fallen, der das Ziel hat, Gandalf (oder Saruman) zu erschlagen, diesen jedoch verfehlt, vielleicht, weil GrĂma sich nicht entscheiden konnte, wen er treffen wollte, wie Aragorn vermutet. Gandalf nimmt den Stein an sich. Die Delegation verlässt daraufhin Isengart, während die Ents zur Bewachung Sarumans verbleiben. Als Pippin in der Nacht heimlich in den Stein sieht, bei dem es sich um einen PalantĂr handelt, wird er von Sauron geistig gefoltert, da dieser ihn fĂźr den Ringträger hält. Die erwachenden Gefährten eilen ihm zu Hilfe und kĂśnnen die Verbindung zu Sauron unterbrechen. Gandalf, der die Gefahr erkennt, Ăźbergibt den PalantĂr Aragorn und reitet mit Pippin auf schnellstem Weg nach Minas Tirith, der Hauptstadt Gondors, die Sauron nach Pippins Bericht als Nächstes angreifen will.
Die zwei TĂźrme â Der Ring geht nach Osten
Viertes Buch
Frodo und Sam gelingt es bei ihrer Reise nach Mordor, Gollum, der sie verfolgt, zu fangen und zu âzähmenâ. Sie lassen sich von ihm Ăźber die TotensĂźmpfe zum schwarzen Tor fĂźhren. Dort angekommen, erkennen die Hobbits, dass es fĂźr sie unmĂśglich ist, dieses Tor zu passieren, ohne gefangen genommen oder getĂśtet zu werden. Gollum erklärt ihnen daraufhin, dass es noch einen zweiten, geheimen Weg gebe, den er einst entdeckt habe: Cirith Ungol. Die Hobbits gehen mangels einer brauchbaren Alternative auf seinen Vorschlag ein, sich von ihm dorthin fĂźhren zu lassen, werden unterwegs jedoch von einem Trupp Soldaten Gondors, die unter Leitung von Boromirs Bruder Faramir Ithilien auskundschaften sollten, aufgegriffen. Von ihm erfahren sie, dass Boromir tot ist. Darauf werden die Hobbits zu einem streng geheimen Versteck der Gondorer gefĂźhrt, Henneth AnnĂťn, wo Faramir aus den vagen Aussagen Frodos und einem Versprecher Sams die Wahrheit Ăźber deren Aufgabe errät. Er erkennt, dass die Mission der Hobbits geeignet ist, Sauron zu besiegen. Im Gegensatz zu Boromir widersteht er der Versuchung, den Ring zu gebrauchen, um dadurch fĂźr sich Macht zu erlangen.
Am nächsten Morgen entdecken die Wachen Gollum beim Fischen in einem Weiher, der zum Versteck gehĂśrt. Frodo gelingt es, Faramir davon zu Ăźberzeugen, Gollum zu verschonen, allerdings muss er ihn hierzu durch eine List in die Hände der Soldaten geben, was Gollum als Vertrauensbruch betrachtet. Nach einem kurzen VerhĂśr und einer Warnung an Frodo vor dem Weg Ăźber den Ungol-Pass lässt Faramir die drei weiterziehen. Gollum fĂźhrt Frodo und Sam am Scheideweg vorbei nach Minas Morgul. Als sie dort ankommen, zieht ein riesiges Heer aus Minas Morgul in den Krieg. Ihr AnfĂźhrer ist der Herr der NazgĂťl, der frĂźhere HexenkĂśnig von Angmar. Daran erkennen Frodo und Sam, dass der groĂe Krieg ausgebrochen ist. Nach dem Abzug der Truppen machen sie sich auf, die Treppen von Cirith Ungol zu besteigen. Doch die Hobbits wissen nicht, dass es der âSpinnenpassâ ist.
Dort angekommen, werden die beiden von Gollum in eine Falle gefßhrt: Die aus dem ersten Zeitalter stammende Riesenspinne Kankra hat den Pass zu ihrem Jagdrevier gemacht und ein Abkommen mit Gollum getroffen, dass dieser ihr Nahrung beschafft. Gollum hofft, dass Kankra Frodo und Sam tÜtet und den Ring, den sie nicht gebrauchen kann, wegwerfen wird. Frodo wird von Kankra gestochen und liegt gelähmt am Boden, während Sam von Gollum angegriffen wird. Sam gelingt es, Gollum in die Flucht zu schlagen, und er tritt daraufhin gegen die Riesenspinne an. Mit Hilfe von Galadriels Phiole und Frodos Schwert Stich gelingt es Sam, das lichtscheue Ungeheuer schwer zu verletzen und zu vertreiben. In dem Glauben, Frodo sei tot, nimmt er den Ring an sich, um Frodos Aufgabe zu beenden.
Kurz darauf nähert sich ein Trupp Orks. Die beiden AnfĂźhrer, Schagrat und Gorbag, unterhalten sich auf dem Weg zum Turm von Cirith Ungol Ăźber Frodo. Dabei erfährt Sam, der sie â durch den Ring unsichtbar â verfolgt, dass Frodo gar nicht tot ist. Während er den Orks hinterher läuft, ärgert er sich Ăźber sich selbst. Dabei hĂśrt er, dass sie ihn fĂźr einen gefährlichen Elbenkrieger halten. Das Buch endet damit, dass Sam vor dem Eingang zum Turm ohnmächtig wird.
Die RĂźckkehr des KĂśnigs â Der Ringkrieg
FĂźnftes Buch
Das fĂźnfte Buch nimmt den Handlungsstrang auf, wo das dritte endete: Gandalf und Pippin reiten auf Schattenfell nach Minas Tirith. Dabei sehen sie, dass die Leuchtfeuer Gondors entzĂźndet wurden, was bedeutet, dass Gondor um Hilfe gerufen hat und auch dort der Krieg entbrannt ist. Minas Tirith, die Hauptstadt Gondors, ist durch ihre Anlage mit sieben separaten Mauerringen nur schwer einzunehmen. Dort berät sich Gandalf mit Denethor, dem Statthalter und Truchsess Gondors. In dem Gespräch bietet Pippin Denethor an, in den Dienst Gondors zu treten. Denethor nimmt sein Angebot an. Einige Tage darauf erreicht Faramir, der von den NazgĂťl und von Ork-Kriegern verfolgt wird, Minas Tirith. Gandalf ist es, der als einziger ausreitet, um die NazgĂťl zu vertreiben, damit Faramirs Trupp in die Stadt gelangen kann. Bald darauf ziehen groĂe dunkle Wolken aus Mordor auf und eine riesige Armee, bestehend aus Orks, Trollen, Haradrim mit Olifanten und Ostlingen, unter FĂźhrung des HexenkĂśnigs als AnfĂźhrer der neun NazgĂťl, greift die Stadt an.
Die Rohirrim sind zuvor mit Aragorn, Legolas, Gimli, den Dúnedain aus dem alten KÜnigreich Arnor sowie den SÜhnen Elronds nach Osten geritten, um ihr Bßndnis mit Gondor zu erfßllen, Beistand in der Not zu leisten. Aragorn wählt jedoch auf Rat von Elrond mit Legolas, Gimli, den Dúnedain und den SÜhnen Elronds einen anderen Weg: den kßrzeren Weg ßber die Pfade der Toten, der seit Ewigkeiten nicht mehr benutzt wurde. Die Rohirrim reiten auf dem längeren Weg. Merry, der auf ThÊodens Befehl hin in Edoras bleiben soll, reitet heimlich mit, da ihn der Reiter Dernhelm unter seinem Mantel versteckt.
Auf den Pfaden der Toten fordert Aragorn am Stein von Erech als rechtmäĂiger Erbe Isildurs Gefolgschaft von den Geistern der sogenannten EidbrĂźchigen. Die EidbrĂźchigen waren Menschen, die Isildur Gefolgschaft gegen Sauron geschworen hatten, diesen Schwur dann aber brachen. Als Wahrzeichen entrollt Aragorn das KĂśnigsbanner, das ihm Arwen aus Bruchtal geschickt hatte. Nach dem Aufruf folgt ihm eine furchteinflĂśĂende Armee aus Toten. In der folgenden Schlacht auf dem Pelennor sieht es zunächst schlecht fĂźr die Verteidiger aus, und der Herr der NazgĂťl schickt sich an, das erste Stadttor zu durchschreiten, welches das Heer aus Mordor bereits zerstĂśrt hat. In diesem Augenblick hĂśrt man, wie die Rohirrim, die auf dem Schlachtfeld angekommen sind, zum Angriff blasen. Diese konnten mit Hilfe der DrĂşedain einen Hinterhalt der Orks durch das Steinkarrental umgehen und treffen so vĂśllig unerwartet auf dem Schlachtfeld ein. Durch ihren stĂźrmischen Angriff treiben sie das Heer aus Mordor zurĂźck.
Im Verlauf der Schlacht versetzt der HexenkĂśnig auf seinem geflĂźgelten Wesen KĂśnig ThĂŠodens Pferd in Panik, mit dem Ziel ihn zu tĂśten, so dass es stĂźrzt und seinen Reiter unter sich begräbt. Allerdings ist einer der Reiter ThĂŠodens, Dernhelm, beim KĂśnig geblieben und versucht ihn zu schĂźtzen. Auf die Warnung des HexenkĂśnigs, dass er laut einer Prophezeiung von keinem Mann getĂśtet werden kĂśnne, erwidert Dernhelm, dass er kein Mann sei, und gibt sich als Ăowyn, die Nichte ThĂŠodens, zu erkennen. Im entbrennenden Zweikampf gelingt es Ăowyn zunächst, der Flugechse den Kopf abzuschlagen. Danach zertrĂźmmert der HexenkĂśnig jedoch mit seiner Keule ihren Schild und bricht ihren Schildarm. Bevor er jedoch einen tĂśdlichen Schlag gegen sie fĂźhren kann, gelingt es Merry, sein Schwert aus den HĂźgelgräberhĂśhen dem HexenkĂśnig von hinten in die Kniekehle zu stoĂen. Dadurch geht dessen Schlag fehl, und Ăowyn kann ihrem Feind das Schwert in die HalsĂśffnung der RĂźstung stoĂen, damit tĂśtet sie ihn. Mit einem schrillen Schrei endet sein Leben als NazgĂťl. ThĂŠoden stirbt kurz darauf, Ăowyn bricht vĂśllig entkräftet zusammen und wird zunächst fĂźr tot gehalten, Merry wird auch bewusstlos.
Aragorn greift unterdessen mit der Armee der Eidbrecher eine Flotte der Korsaren von Umbar, VerbĂźndete Mordors, an. Der bloĂe Anblick der Armee der Toten versetzt die Korsaren in helle Panik, ihre Armee wird aufgerieben und flĂźchtet. Aragorn erklärt daraufhin, dass er nun den Schwur der Eidbrecher als erfĂźllt ansehe, wodurch sie erlĂśst werden. Nach dem Abzug der Toten trifft eine neue Streitmacht aus den sĂźdlichen Lehen Gondors unter Angbor dem Furchtlosen ein, sie bemannen die eroberten Schiffe und segeln nach Gondor.
ErzĂźrnt wegen ThĂŠodens Tod, nehmen die Rohirrim den Angriff unter der FĂźhrung Ăomers nun umso heftiger auf, als Aragorn und seine Begleiter auf den erbeuteten Schiffen eintreffen; zunächst werden sie von beiden Seiten fĂźr VerbĂźndete Mordors gehalten, allerdings lässt Aragorn das KĂśnigsbanner Gondors ausrollen, was die Feinde verwirrt, den Menschen von Rohan und Gondor jedoch neue Hoffnung gibt. Aragorn, Ăomer und das Heer Gondors reiben das Heer aus Mordor in der Schlacht auf dem Pelennor vĂśllig auf.
Nach dem Kampf betritt Aragorn die Stadt Minas Tirith, um den Verwundeten zu Hilfe zu eilen. Nach einer alten Volksweisheit sind die âHände des KĂśnigs Hände eines Heilersâ. Mit Hilfe von athelas-Blättern (KĂśnigskraut) verschafft Aragorn Ăowyn, Merry und Faramir Heilung und ruft sie unter Aufbietung aller seine Kräfte ins Bewusstsein zurĂźck, was als ein weiteres Zeichen fĂźr sein Anrecht auf den Thron betrachtet wird. Dennoch haben die Verwundeten vorerst nicht wieder genĂźgend Kraft, um weiter am Krieg teilzunehmen.
Im Anschluss zieht Aragorn mit den verbliebenen Gefährten Pippin, Gimli und Legolas sowie Ăomer, der einen Teil des Heeres der Rohirrim anfĂźhrt, sowie mit einem Teil des Heeres von Gondor zum Schwarzen Tor. Insgesamt bringt er nur etwa 7000 Mann auf. Aragorns und Gandalfs Plan ist es, Sauron dazu zu bewegen, seine Armeen aus dem Landesinneren abzuziehen, um Frodo und Sam die Gelegenheit zu geben, zum Schicksalsberg zu gelangen. Am Tor entsendet Sauron den Befehlshaber des Turms von Barad-dĂťr, âSaurons Mundâ, einen abtrĂźnnigen NumĂŠnorer, der sich vor langer Zeit Sauron angeschlossen hatte, zu einer Verhandlung mit Aragorn und den HeerfĂźhrern des Westens. Der Befehlshaber von Barad-dĂťr zeigt ihnen BesitztĂźmer Frodos als angeblichen Beweis fĂźr dessen Festnahme. Gandalf durchschaut diese List aber sofort und nimmt ihm die Teile ab. Danach entbrennt die Schlacht am Schwarzen Tor.
Die RĂźckkehr des KĂśnigs â Das Ende des Dritten Zeitalters
Sechstes Buch
Sam gelangt zu Beginn des sechsten Buches in den Turm, in dem Frodo gefangengehalten wird, und stellt fest, dass sich die beiden Orkhorden aus dem Wachturm und aus Minas Morgul im Streit um das erbeutete, sehr wertvolle Mithril-Kettenhemd Frodos gegenseitig nahezu vollständig ausgelÜscht haben. Es gelingt ihm, Frodo, der seine gesamte Ausrßstung an die Orks verloren hat, zu befreien, ihm den Ring zurßckzugeben und mit ihm, in Orkrßstungen gekleidet, zu entkommen. Danach begeben sie sich zum Schicksalsberg, wobei sie einmal in eine marschierende Armee hineingeraten, dank ihrer Tarnung aber unerkannt bleiben und rechtzeitig fliehen kÜnnen. Als sie, nahezu entkräftet und halb verdurstet, am Schicksalsberg ankommen, greift sie Gollum an, der nun erkennt, was sie vorhaben. Allerdings kann ihn Sam zunächst aufhalten, während Frodo allein den Eingang zu den Schicksalsklßften betritt.
Als Frodo an den SchicksalsklĂźften vor dem Feuer steht und dort den Ring vernichten kĂśnnte, entscheidet er sich jedoch, Ăźberwältigt von der dunklen Macht des Ringes, ihn stattdessen fĂźr sich selbst zu beanspruchen, und setzt ihn auf. Sauron erkennt daraufhin den wahren Plan des Westens und richtet alle seine Aufmerksamkeit weg von der Schlacht am schwarzen Tor auf den Schicksalsberg und befiehlt den NazgĂťl, sich sofort dorthin zu begeben. Gollum, der Frodo und Sam trotz Sams Drohung heimlich gefolgt ist, fällt in diesem Moment Frodo an und beiĂt ihm den Finger mit dem Ring ab. In seiner Freude darĂźber, seinen Schatz wiederbekommen zu haben, tritt er jedoch fehl und stĂźrzt in die SchicksalsklĂźfte, wo er im Feuer mit dem Ring vernichtet wird.
In der Schlacht am schwarzen Tor verlieren unterdessen die Sklaven Mordors ihren Kampfeswillen, woraufhin ihr Angriff ins Stocken gerät. Gandalf fordert daraufhin die Armeen des Westens, die nun enthusiastisch den Angriff aufnehmen, dazu auf, einzuhalten, da dies die Stunde des Schicksals sei. Er folgt den NazgÝl auf dem Adler Gwaihir gemeinsam mit dessen Bruder Landroval und Meneldor, um vor ihnen den Schicksalsberg zu erreichen und die Hobbits zu retten. Da der Ring nun vernichtet ist, stßrzen die Bauten Saurons und alles andere ein, was Sauron mit dem Ring errichtet hat. Die verbliebenen acht NazgÝl fliegen auf ihren Flugechsen zum Schicksalsberg und verbrennen dort im Feuer des Vulkans, der durch den mächtigen Energiestoà des geschmolzenen Ringes neu ausbricht. Frodo und Sam laufen auf einen vorgelagerten Berghang, werden dort jedoch von Lava eingeschlossen. Den Adlern, die mit Gandalf dorthin fliegen, gelingt es, Frodo und Sam von diesem Berghang zu retten.
Danach wird Aragorn zum KÜnig von Gondor gekrÜnt. Elrond, die Elben aus Bruchtal und Galadriel mit ihrem Mann Celeborn und Elben aus Lothlorien kommen und bringen Arwen, die nun Aragorn heiratet und damit ihrem Geschlecht der Elben entsagt und ein sterblicher Mensch wird. Danach kehren die Gefährten in ihre Heimat zurßck. Kurz bevor die Hobbits das Auenland erreichen, trennt sich auch Gandalf von ihnen, warnt sie aber davor, dass die Situation in ihrer Heimat nicht unbedingt so ist, wie sie es erwarten.
Gandalfs Vorhersage bewahrheitet sich: Saruman hat im Auenland ein Schreckensregime aufgebaut, das das Ziel hat, das Land zugrunde zu richten. Nach einer (im Verhältnis zu den Kampfhandlungen des Ringkrieges) kleinen Schlacht gegen Sarumans Schergen gelingt es den Gefährten, ihn mit Hilfe anderer Hobbits zu stellen. Frodo bietet ihm die MĂśglichkeit an, friedlich zu gehen, die Saruman auch ergreifen will; er wird jedoch von Schlangenzunge, dessen Zorn auf Saruman fĂźr seine wiederholte ungerechte Behandlung ins Extreme gestiegen ist, von hinten erdolcht. Schlangenzunge seinerseits wird daraufhin von Hobbits erschossen, bevor Frodo eingreifen kann. Nachdem die Ordnung wiederhergestellt ist, beginnt der Wiederaufbau des Auenlandes, was sich dank Galadriels Geschenk fĂźr Sam, einer Schachtel mit getrockneter Erde LothlĂłriens und einem Mallorn-Samen, den er als Ersatz fĂźr die gefällte Festeiche pflanzt, als einfacher erweist als zunächst befĂźrchtet. Sam heiratet seine groĂe Liebe Rosie und grĂźndet mit ihr eine Familie.
Frodo aber findet keinen wirklichen Frieden, weil er durch die erlittenen Verletzungen und durch die BĂźrde des Ringes zu sehr verwundet wurde. Er nimmt fĂźr einige Zeit ein Amt als Stellvertreter des BĂźrgermeisters an, gibt es aber bald ab, als der alte Amtsinhaber wieder zu Kräften gekommen ist. Einige Jahre später zieht Frodo anstelle von Arwen, die sich fĂźr ein Leben als Sterbliche entschieden hat, gemeinsam mit Gandalf, der nun den Ring Narya offen trägt, und seinem Onkel Bilbo, mit den Elben nach Westen zu den Grauen Anfurten. Dort liegt ein Schiff, das sie nach Aman bringen wird. Sam bleibt auf Bitten Frodos in Mittelerde zurĂźck, um fĂźr seine Familie und das Auenland zu leben und um die Geschichte des GroĂen Ringes an seiner statt zu vollenden.
Erst im Anhang wird berichtet, dass auch Sam, der noch ein sehr langes Leben hat, als ehemaliger (wenn auch nur kurzzeitiger) Ringträger nach dem Tod seiner Frau Rosie als letzter der Ringträger mit einem Elbenschiff in den äuĂersten Westen reist. Auch wird berichtet, dass Legolas und Gimli sich nach dem Tod Aragorns ein Schiff bauen und in Richtung der unsterblichen Lande segeln.
Rezeption
Der Roman erfuhr eine vielfältige, teils gegensätzliche Rezeption. So gilt er vielen als Klassiker der High Fantasy, das heiĂt des literarisch gehobenen Spektrums der phantastischen Literatur. Der Literaturwissenschaftler JerĂ´me von Gebsattel lobt Tolkiens abwechslungsreiche, leicht verständliche Sprache, die gelegentlich an die Bibel oder an altenglische Literaturformen genauso anknĂźpfe wie an Umgangssprache und sich durch kunstvolle Phrasierungen und Schattierungen auszeichne. Ob man den Roman goutieren kĂśnne, hänge aber ganz von der Bereitschaft des Lesers ab, sich auf Tolkiens âunbändige Phantasie und philologische Akrobatikâ einzulassen.cite-ref-19[19] Andere wie Guido Schwarz lehnten das Buch als Trivialliteratur fĂźr unreife Jungen ab und kritisierten besonders rassistische und misogyne UntertĂśne.cite-ref-20[20] Der britische Kulturwissenschaftler Stephen Shapiro sah 2002 offenen Rassismus im Herrn der Ringe:
âEinfach ausgedrĂźckt, die Guten sind immer weiĂ und die BĂśsen sind schwarz, schlitzäugig, unattraktiv, unfähig zu sprechen, und eine psychologisch unterentwickelte Horde [âŚ] Die Gemeinschaft des Rings wird als Ăźber-arisch dargestellt, sehr weiĂ, und es gibt die Vorstellung, dass sie eine Gruppe sind, die bald verschwinden wird unter der Ankunft anderer, bĂśser Ethnien.âcite-ref-21[21]
Die Kulturwissenschaftlerin Stefanie von Schnurbein sieht Parallelen zu der Weltanschauung Johann Gottfried Herders, fĂźr den ebenfalls der Mythos fĂźr die Konstituierung eines Volkes von fundamentaler Bedeutung war. Im Mythos zeige sich die Verbundenheit mit Landschaft und Geschichte, er Ăźbermittle die Traditionen und bilde Sitte und Moral. Doch weder Herder noch Tolkien hätten eine Blut-und-Boden-Ideologie vertreten. Beider Werk sei vielmehr gekennzeichnet durch eine unaufgelĂśste Spannung zwischen universellen Werten und Kulturrelativismus.cite-ref-22[22] Der Literaturwissenschaftler Anderson M. Rearick III argumentiert, dass zwar die Rasse der Orks als unrettbar bĂśse dargestellt werde, dass Der Herr der Ringe insgesamt aber antirassistisch sei. Man erkenne dies an den zahlreichen (implizit rassistischen) Vorurteilen, die die Hobbits im Buch zu Ăźberwinden hätten: Ausgerechnet die vermeintlich schwächste Rasse von Mittelerde habe Individuen hervorgebracht, die selbstlos genug waren, den Einen Ring zum Schicksalsberg zu tragen. Rearick sieht hier Parallelen zu Jesus Christus: Wie dieser auf seine himmlische und irdische Macht sowie schlieĂlich auf sein Leben, so verzichte Frodo auf das Auenland, auf die Macht, die der Ring ihm geben kĂśnnte, und ebenfalls auf sein Leben: âNothing could be more contrary to the assumptions of racism than a Hobbit as a hero.âcite-ref-23[23]
Verarbeitungen
Verfilmungen
Tolkien hielt seine BĂźcher fĂźr unverfilmbar. Die Filmrechte an ihnen hatte er darum noch zu Lebzeiten fĂźr eine geringe Summe veräuĂert. Eine Rolle spielte dabei nach eigenen Angaben auch, dass er einem Erwerb der Rechte durch die Walt Disney Company zuvorkommen wollte, deren Adaptionen von Sagen und Märchen ihm missfiel.
Die erste Verfilmung der Bßcher war ein Zeichentrickfilm: Regisseur Ralph Bakshi verfilmte 1978 mit Der Herr der Ringe die erste Hälfte der Handlung. Ein geplanter zweiter Teil kam nach ausbleibendem Erfolg des ersten Teils zunächst nicht zu Stande. Die zweite Hälfte der Handlung wurde erst 1980 unter dem Titel The Return of the King als Anime fßr das amerikanische und japanische Fernsehen produziert.cite-ref-24[24] Regie fßhrten Jules Bass und Arthur Rankin Jr., die 1977 bereits den Hobbit zusammen mit Topcraft, dem Vorläufer des Studio Ghibli, verfilmt hatten und ihre Zusammenarbeit mit Tokyo Movie Shinsha bei Return of the King zwei Jahre später fßr Das letzte Einhorn wiederholen sollten.
Chraniteli, eine erste Realverfilmung von Die Gefährten, wurde am 13. und 14. April 1991 im sowjetischen Fernsehen gezeigt. Sie war mit geringem Budget in den Leningrader Fernsehstudios produziert worden, blieb weithin unbekannt und galt lange als verschollen.cite-ref-25[25] Nachdem das Filmmaterial von Chraniteli wiederentdeckt wurde, digitalisierte man den Film und verÜffentlichte ihn im März 2021 auf YouTube.cite-ref-26[26]
1993 wurde fĂźr das finnische Fernsehen eine neunteilige Live-Action-Serie mit dem Namen Hobitit (âDie Hobbitsâ) gedreht. Die Serie schildert die Geschichte fast ausschlieĂlich aus der Sicht der Hobbits,cite-ref-27[27] wurde wegen qualitativer Bedenken und unklarer Rechtelage jedoch nie international bekannt.
Die erste Realverfilmung des gesamten Werkes und mit Anspruch auf Werktreue kam unter der Regie von Peter Jackson zwischen 2001 und 2003 als GroĂproduktion in drei Teilen in die Kinos. Die Filme wurden zusammen in Neuseeland gedreht und von New Line Cinema produziert und durch deutsche Medienfonds mitfinanziert. Als erste Verfilmung Ăźberhaupt folgte die Trilogie der Aufteilung der Geschichte in drei Kapitel. So hieĂen die Filme gemäà den BĂźchern Die Gefährten, Die zwei TĂźrme und Die RĂźckkehr des KĂśnigs. Da sich die letzten beiden BĂźcher Tolkiens durch konsequent getrennte, parallele Erzählstränge chronologisch Ăźberlappen, wurden einige Ereignisse des Frodo/Sam-Erzählstrangs an den Anfang des letzten Teils der Filmtrilogie gesetzt, die ursprĂźnglich das Finale des mittleren Teils der BĂźcher bildeten (Kapitel: Kankras Lauer, Die Entscheidungen von Meister Samweis).
GrĂśĂere Ănderungen zum Buch kamen vor allem ab Die Zwei TĂźrme zum Tragen; in der Vorlage griff unter anderem keine Abgesandtschaft der Elben ins Schlachtgeschehen bei Helms Klamm ein. Im Ăbrigen wurden jedoch durch alle drei Filme hindurch mehrere Kapitel gekĂźrzt sowie um einige nicht bei Tolkien vorkommende Ereignisse ergänzt.cite-ref-28[28] Bekannte âOpferâ von Auslassungen sind die Geschehnisse um den Alten Wald und die Begegnung mit Tom Bombadil in den Gefährten, die bereits in der Zeichentrickversion fehlen, sowie die Befreiung des Auenlandes, das vorletzte Kapitel der RĂźckkehr des KĂśnigs. Andere Ănderungen betreffen unter anderem Frodos aktivere Rolle im Buch, in dem er mutiger und selbstbestimmter handelt als im Film. Er wird dort zugleich deutlich jĂźnger dargestellt als er im Roman ist. Die als âSpecial Extended Editionsâ bekannt gewordenen längeren Versionen der Filme enthalten Ăźber die gesamte Länge zusätzliche Reminiszenzen an entfallene oder geänderte Kapitel des Buches, weichen aber oftmals selbst deutlich von der Vorlage ab.
Im Mai 2009 wurde das Fanprojekt The Hunt for Gollum verÜffentlicht. Der fßr knapp 3.000 £ produzierte, 40 Minuten lange Film behandelt die Jagd Aragorns nach Gollum, von der im ersten Band des Herrn der Ringe berichtet wird. Stilistisch lehnt er sich an die Verfilmungen von Peter Jackson an.cite-ref-29[29] Sehr ähnlich ist das Fanprojekt Born of Hope, das mit einem Budget von 25.000 £ die Geschichte von Arathorn II. im Stile der Verfilmungen von Peter Jackson verfilmt.
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Hauptartikel
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Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht
Im November 2017 erwarb das Unternehmen Amazon die Fernsehrechte fĂźr die Verfilmung der Vorgeschichte Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht fĂźr rund 170 Millionen Euro.cite-ref-30[30] Die erste Staffel wurde wie Jacksons Filmtrilogie in Neuseeland gedreht und wurde ab September 2022 auf dem Streamingdienst Prime Video ausgestrahlt.cite-ref-31[31] Amazon gab im August 2021 bekannt, dass die zweite Staffel in GroĂbritannien produziert werden soll.cite-ref-32[32]
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Hauptartikel
:
Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim
Im Jahr 2024 erschien der animierte Film Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim, der auf die Vorgeschichte Rohans eingeht. Es handelt sich um ein Prequel, welches 261 Jahre vor Der Herr der Ringe: Die zwei TĂźrme (2002) spielt.
Musical
Siehe auch
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Der Herr der Ringe (Musical)
Der Roman wurde auch als Musical umgesetzt. Bisher war es in Toronto und London zu sehen. In London lief das Musical von Juli 2007 bis Juli 2008. Auf dieser BĂźhne sahen Ăźber 700.000 Zuschauer das Werk.cite-ref-35[35] In Deutschland sollte das Musical ursprĂźnglich 2009 in KĂśln aufgefĂźhrt werden. Da es Probleme mit der Finanzierung gab, wurde das Projekt jedoch fallengelassen.cite-ref-36[36]
HĂśrspiel/HĂśrbuch
Eine erste, recht kurze HĂśrspielfassung wurde von der BBC bereits Ende der 1950er Jahre produziert. Diese blieb nicht erhalten. 1981 produzierte die BBC eine allgemein als vorbildlich geltende 13-stĂźndige englische HĂśrspielfassung. 1991 produzierten der SWF und der WDR unter der Regie von Bernd Lau in einer Koproduktion eine 30-teilige deutsche HĂśrspielversion, die im HĂśrverlag auf 10 CDs erschienen ist. Mit etwa 70 Haupt- und 35 Nebenrollen, acht ChĂśren und Ăźber zwĂślf Stunden Laufzeit handelt es sich bei dieser Aufnahme um eine der aufwendigsten Produktionen der deutschen HĂśrspielgeschichte. Allerdings werden die ersten Kapitel teilweise exzessiv detailliert behandelt, die späteren zunehmend immer stärker gekĂźrzt und es wird das Ende des Buches sogar ganz ausgelassen und dadurch der Schwerpunkt der Geschichte merklich verändert. Das HĂśrspiel endet kurz vor der RĂźckkehr der Hobbits ins Auenland. Fans ärgerten sich teilweise Ăźber die weitgehend falsche Aussprache der Tolkienâschen Eigennamen. Ab 2007 erschienen mit jährlichem Abstand alle drei Filmteile als HĂśrspiel mit Reiner SchĂśne als Erzähler.
Nachdem es zunächst nur auf Englisch erhältlich gewesen war, wurde das Buch in deutscher Sprache als ungekĂźrztes HĂśrbuch auf Grundlage der vielkritisierten Ăbersetzung Wolfgang Kreges vom HĂśrverlag herausgegeben. Der erste Teil (Die Gefährten) ist seit 2006 auf 17 Audio-CDs verfĂźgbar und wird von Achim HĂśppner gesprochen, der die Synchronstimme Gandalfs in der Verfilmung von Peter Jackson Ăźbernahm. Der zweite Teil (Die zwei TĂźrme) wurde auf 15 CDs mit Gert Heidenreich als Ersatzsprecher fĂźr den zuvor verstorbenen HĂśppner eingespielt und im Juni 2007 verĂśffentlicht. Der dritte Teil (Die Wiederkehr des KĂśnigs), ebenfalls von Heidenreich gelesen, erschien September 2007 auf 13 CDs. Diese Einzellesungen der Bände wurden später auch als Komplettlesung herausgegeben: Im Oktober 2008 auf 45 CDs und im November 2011 auf 6 MP3-CDs.
In englischer Sprache wurden zwei HĂśrbuchversionen aufgenommen, einmal mit Rob Inglis und einmal mit Andy Serkis, dem Darsteller des Gollum in der Filmtrilogie.
Musik
1972 verĂśffentlichte der schwedische Musiker Bo Hansson das Instrumental-Album Music Inspired by Lord of the Rings (Schwedischer Originaltitel Sagan Om Ringen, 1970), das sich als erstes ausschlieĂlich Tolkiens Werk widmet.
Viele andere Musiker haben immer wieder Themen aus Der Herr der Ringe und anderen Werken Tolkiens aufgegriffen, darunter Led Zeppelin und der Sänger der britischen Band Magnum, Bob Catley (Middle Earth, 2001). Die LP Water Bearer aus dem Jahr 1979 von Sally Oldfield enthält neben anderen vier Songs unter dem gemeinsamen Obertitel Songs of the Quendi. Im Jahr 1988 erschien eine Sinfonie in fßnf Sätzen, die Symphony No. 1 The Lord of the Rings von Johan de Meij, zunächst fßr Blasorchester geschrieben und 2001 fßr Sinfonieorchester umgeschrieben.
Fßr die Bakshi-Verfilmung steuerte der Komponist Leonard Rosenman die Musik bei. Dieser wählte fßr seine Musik einen viel moderneren Ansatz, als dies Howard Shore mit seiner späteren Filmmusik zum Herr der Ringe tat. Zu den neuen Verfilmungen lieferte Howard Shore die Soundtracks. Zum dritten Teil der Trilogie (Die Rßckkehr des KÜnigs, engl. The Return of the King), komponierte er den von Annie Lennox (Eurythmics) gesungenen Titelsong Into the West, der bei den 76. Academy Awards den Oscar fßr den besten Titelsong gewann. Enya trug mit dem Lied May It Be zur Filmmusik des ersten Teils bei.
1995 grßndete der dänische Musiker Caspar Reiff zusammen mit Peter Hall das Tolkien Ensemble, in dem sich Kammermusik mit Oper und britischem Folk verbindet. Unterstßtzt von Mitmusikern aus dem Umfeld der kÜniglichen dänischen Musikhochschule zu Kopenhagen sowie dem Dirigenten Morten Ryelund, spielte dieses 1997 ein erstes Album (An Evening in Rivendell) mit Vertonungen der Liedtexte im Herrn der Ringe ein, wozu die Musiker eine offizielle Genehmigung des Tolkien Estate erhielten. Nach einer weiteren VerÜffentlichung kam es 2001 bei der dänischen Premiere der Verfilmung von Peter Jackson zum Treffen mit dem Schauspieler Christopher Lee (im Film in der Rolle Sarumans). Unter seiner stimmlichen Mitwirkung brachte das Ensemble zwei weitere Alben heraus. Damit war das erklärte Ziel des Projektes, die Vertonung sämtlicher Liedtexte im Herrn der Ringe, erreicht. 2006 wurde das Gesamtwerk, in der tatsächlichen Handlungsreihenfolge des Buches neu angeordnet, auf vier CDs als The Lord of the Rings: Complete Songs and Poems (Der Herr der Ringe: Sämtliche Lieder und Gedichte) verÜffentlicht.
Tolkien in der Metal-Szene
Die Welt von Mittelerde findet in der Metal-Szene und -Musik ihren Niederschlag sowohl in einzelnen Liedern als auch ganzen Alben. Daneben haben sich zahlreiche Bands nach Figuren oder Orten in Tolkiens Romanen benannt.
Die deutsche Metalband Blind Guardian hat seit ihrem DebĂźtalbum im Jahre 1988 immer wieder in einzelnen Songs Bezug auf Mittelerde genommen und im Jahre 1998 mit Nightfall in Middle-Earth wohl das erste Konzeptalbum zum Thema vorgelegt. Die amerikanische Progressive-Rock-Band Glass Hammer erwies Tolkiens Werk 2001 mit ihrem The Middle Earth Album ihre Reverenz. Die Metal-Band Battlelore aus Finnland befasst sich fast ausschlieĂlich in ihren Liedtexten mit Ereignissen und Personen aus der Fantasy-Welt des Autors J. R. R. Tolkien. Laut BandgrĂźnder Jyri Vahvanen basiert der Bandname auf dem Hauptthema von Tolkiens Werk, den Schlachten (engl. battle) in Verbindung mit Folklore. Die ersten vier Alben der Ăśsterreichischen Black-Metal-Band Summoning beinhalten ausschlieĂlich Textpassagen oder Gedichte Tolkiens, die teilweise unverändert aus den Romanen Ăźbernommen wurden.cite-ref-37[37]
Weitere Songs widmen die amerikanische Speed-Metal-Band Attacker und die spanische Band Mägo de Oz den SchĂśpfungen von Tolkien. Auf dem Album âBranded and Exiledâ der deutschen Heavy-Metal-Band Running Wild befindet sich ein Titel mit dem Namen âMordorâ, der mit dem Mordor aus Der Herr der Ringe in Verbindung steht.
Im Black Metal wird oftmals auf Elemente aus Der Herr der Ringe zurĂźckgegriffen; die Pseudonyme vieler Szenemitglieder sowie Bandnamen und Songtexte sind den Werken Tolkiens entlehnt. Allerdings wird sich hier entsprechend der antichristlichen Einstellung der Szene eher auf jene Elemente bezogen, die aus der Sicht des Katholiken Tolkien als âbĂśseâ gesehen wurden. Eines der bekanntesten Beispiele ist das norwegische Projekt Burzum, das nach dem Wort fĂźr Dunkelheit in der Sprache Mordors benannt ist und dessen einziges Mitglied Varg Vikernes sich in Anlehnung an den Ork GrishnĂĄkh das Pseudonym âCount Grishnackhâ gab. DarĂźber hinaus beziehen sich einige StĂźcke Burzums wie âEn Ring Til Aa Herskeâ auf das Universum Tolkiens.
Die Band Amon Amarth (Schicksalsberg) hat ihren Namen vom gleichnamigen Berg des Buches. Die Band Gorgoroth benannte sich nach der dunklen Ebene von Mordor, die Band Cirith Ungol nach dem âSpinnenpassâ, der nach Mordor fĂźhrt, die Band Morgoth nach dem nach seinem Fall ausschlieĂlich gebrauchten Namen Melkors und die Band Minas Morgul nach dem neuen Namen der Festung Minas Ithil.
Comics
Es existiert eine mehrbändige Comic-Version, nach der Bakshi-Verfilmung gezeichnet von Louis Bermejo, Original bei United Artists. In deutscher Ăbersetzung erschienen bei Ehapa, Stuttgart, drei Bände; die Handlung bricht, wie beim Film, vor dem Eindringen Frodos in Mordor ab.
Spiele
Bereits 1987 wurde das Computerspiel NetHack verÜffentlicht, in dem der Spieler gegen verschiedene Monster kämpfen muss, die teilweise Figuren in Tolkiens Welt gleichen, z. B. Orks, Uruk-hais oder Nazguls.
Der Herr der Ringe inspirierte vor allem im Zuge der Verfilmung von Peter Jackson mehrere Verlage von Brett- und Gesellschaftsspielen zu etwa einem Dutzend verschiedener Titel. Dabei waren die Merchandising-Rechte in Deutschland auf zwei Verlage aufgeteilt: Ravensburger hatte die Lizenz fĂźr Kartenspiele und der Kosmos-Verlag die Lizenz fĂźr Brettspiele erworben. Insgesamt erschienen allein dadurch fĂźnf Spiele zum Film. Daneben hatte Kosmos bereits im Jahr 2000 vor Filmstart unter dem Titel Der Herr der Ringe ein Spiel zum Buch herausgegeben, das 2001 einen Sonderpreis bei der Preisverleihung zum Spiel des Jahres erhielt. Weitere Titel sind unter anderem das sehr aufwändige Zweier-Strategiespiel War of the Ring (Fantasy Flight Games; im deutschen Vertrieb als Der Ringkrieg; Phalanx Games) oder das bereits 1993 erschienene Ringgeister (Laurin/Queen Games). 2010 hat Phalanx Games Deutschland eine sehr aufwendige und limitierte Version des Ringkriegs verĂśffentlicht. Die Herr der Ringe Collectorâs Edition zeichnete sich durch ein in elbisch gehaltenes, hĂślzernes Buch aus, welches alle Miniaturen des Ringkriegs und der Erweiterung Das dritte Zeitalter bemalt beinhaltet.
Die Firma Games Workshop produziert in Lizenz das Der Herr der Ringe-Tabletop. Bereits 1984 war im Verlag Iron Crown Enterprises das Pen-&-Paper-Rollenspiel MERS erschienen, dessen Schauplatz die Welt von J. R. R. Tolkiens Herrn der Ringe bildete. Nach einer vereinfachten englischsprachigen Version dieses Rollenspiels 1991 unter dem Titel Lord of the Rings Adventure Game, erschien 2002 mit Lizenzen der Filmtrilogie das Der Herr der Ringe Rollenspiel (Decipher/Pegasus).
Die Firma Electronic Arts hat mehrere Computerspiele und Videospiele zu den Filmen verÜffentlicht. Weitere Anbieter von Spielen zum Herrn der Ringe sind Sierra, Black Label Games, Vivendi Universal Games und Surreal Software. Der amerikanische Entwickler Turbine Inc. entwickelte in enger Zusammenarbeit mit der internationalen Tolkien-Gesellschaft das MMORPG Der Herr der Ringe Online. Es wurde im Frßhjahr 2007 verÜffentlicht und in Europa zunächst von Codemasters, heute von Daybreak Game Company betrieben. Es erschienen diverse Erweiterungen, die aktuellste 2022 mit Vor dem Schatten. 2009 wurde mit Der Herr der Ringe: Die Eroberung ein Action-Strategiespiel fßr PC, die Konsolen PlayStation 3 und Xbox 360 sowie in abgespeckter Form fßr Nintendo DS verÜffentlicht.
Parodien
Bekannte Parodien
⢠Der Herr der Augenringe (englisch Bored of the Rings) von Dschey Ar Tollkßhn (englisch The Harvard Lampoon, das sind: H. N. Beard und D. C. Kenney).
⢠Lord of the Weed â Sinnlos in Mittelerde, Passagen aus Peter Jacksons Film wurden mit neuem Ton unterlegt.
⢠Der Herr der Ohrringe. Ăbersetzungen aus dem Blauen Buch von Myk Jung.
⢠Die South-Park-Folge Die Rßckkehr der Gefährten des Rings zu den zwei Tßrmen (6. Staffel, Nummer 13; englisch The Return of the Fellowship of the Ring to the Two Towers).
⢠2003: Lord of the G-Strings, ein US-amerikanischer Softcore-Film
Ausgaben (Auswahl)
Englisch
⢠J. R. R. Tolkien: The Lord of the Rings (1â3) + The Hobbit. Houghton Mifflin, Boston 1999, ISBN 0-618-00225-1.
⢠J. R. R. Tolkien: The Fellowship of the Ring. Houghton Mifflin, Boston 1999, ISBN 0-618-00222-7.
⢠J. R. R. Tolkien: The Two Towers. Houghton Mifflin, Boston 1999, ISBN 0-618-00223-5.
⢠J. R. R. Tolkien: The Return of the King. Houghton Mifflin, Boston 1999, ISBN 0-618-00224-3.
⢠J. R. R. Tolkien: The Lord of the Rings (1â3) + The Hobbit. HarperCollins, New York 2002, ISBN 0-00-714408-3.
Deutsch, alte Ăbersetzung (Margaret Carroux)
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 3 Bände: Klett-Cotta, Stuttgart 1980, Achte Auflage, kart. Band 1: ISBN 3-12-908180-1. Band 2: ISBN 3-12-908190-9. Band 3: ISBN 3-12-908200-X.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die Rßckkehr des KÜnigs. Klett-Cotta, Stuttgart 1992, ISBN 3-608-95214-4.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe Komplettausgabe (Rotes Buch mit zwei extra Landkarten), 3. Auflage, Klett-Cotta, Stuttgart 1993, ISBN 3-608-95855-X
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die Gefährten. Klett-Cotta, Stuttgart 1996, ISBN 3-608-95212-8.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die zwei Tßrme. Klett-Cotta, Stuttgart 1997, ISBN 3-608-95213-6.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 7 Bände (Der Herr der Ringe, Carroux / Der Hobbit: Krege): Klett-Cotta, Stuttgart 1997, ISBN 3-608-93320-4.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 3 Bände, Klett-Cotta, Stuttgart 1999, ISBN 3-608-95211-X.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die zwei Tßrme. Klett-Cotta, Stuttgart 2001, ISBN 3-608-95537-2.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die Rßckkehr des KÜnigs. Klett-Cotta, Stuttgart 2001, ISBN 3-608-95538-0.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 3 Bände, Klett-Cotta, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-93666-1.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 1 Band, Klett-Cotta, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-608-93830-2.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 1 Band, Klett-Cotta, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-608-93828-9.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 1 Band, Klett-Cotta, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-608-96035-8.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 1 Band, Klett-Cotta, Stuttgart 2021, ISBN 978-3-608-98080-6.
Deutsch, neue Ăbersetzung (Wolfgang Krege)
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 3 Bände: Klett-Cotta, Stuttgart 2001, ISBN 3-608-93544-4.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 3 Bände: Klett-Cotta, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-93222-4.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die Gefährten. Klett-Cotta, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-93541-X.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die zwei Tßrme. Klett-Cotta, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-93542-8.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die Wiederkehr des KÜnigs. Klett-Cotta, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-93543-6.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 1 Band, Klett-Cotta, Stuttgart 2003, ISBN 978-3-608-91111-4.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 3 Bände: Klett-Cotta, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-608-93984-2.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 3 Bände: Klett-Cotta, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-608-93999-6.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die Gefährten. Klett-Cotta, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-608-93981-1.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die zwei Tßrme. Klett-Cotta, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-608-93982-8.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Die Rßckkehr des KÜnigs. Klett-Cotta, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-608-93983-5.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Anhänge und Register. Klett-Cotta, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-608-93980-4.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 3 Bände. Klett-Cotta, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-608-98701-0.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe, Anhänge und Register. Klett-Cotta, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-608-98702-7.
⢠J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. 3 Bände. Klett-Cotta, Stuttgart 2024, ISBN 978-3-608-98800-0.
Literatur
⢠Der Herr der Ringe. Fantasy â Mythologie â Theologie? Salzburg 2006, ISBN 3-901636-14-5 (Studienband zum Herrn der Ringe von J.R.R. Tolkien mit Beiträgen von Knut Backhaus, Thomas Gerold, Karl-Heinz Steinmetz, Marianne Schlosser und Florian Kolbinger).
⢠Alexander van de Bergh: Mittelerde und das 21. Jahrhundert. Zivilisationskritik und alternative GesellschaftsentwĂźrfe in J. R. R. Tolkiens âThe Lord of the Ringsâ. Wissenschaftlicher Verlag, Trier 2005, ISBN 3-88476-748-8.
⢠David Day: Das Buch von den Hobbits. Aus dem kanadischen Englisch von Lidia Postma. Gerstenberg, 1998 (The Hobbit Companion. Pavilion Books, 1997).
⢠David Day: Tolkiens Welt. Die mythologischen Quellen des âHerrn der Ringeâ. Sachbuch. Ăbers. Hans J. SchĂźtz. Klett-Cotta, 2003 (The World of Tolkien. Random House, 2002).
⢠David Day: Tolkien. Eine illustrierte Enzyklopädie. Ăbers. Hans Heinrich Wellmann. RVG Interbook, 1992 (Tolkien: The Illustrated Encyclopaedia MacMillan, 1992).
⢠Robert Eaglestone (Hrsg.): Reading âThe Lord of the Ringsâ. New writings on Tolkienâs Classic. Continuum, London 2005, ISBN 0-8264-8460-3 (Aufsatzsammlung).
⢠Robert Foster: Das groĂe Mittelerde Lexikon. Ein alphabetischer FĂźhrer zur Fantasy-Welt von J.R.R. Tolkien, Bastei LĂźbbe, KĂśln 2012, ISBN 978-3-404-20453-3.
⢠John Garth: Wie Tolkiens Herr der Ringe den 1. Weltkrieg verarbeitet. In: Die Welt. 14. Dezember 2014; abgerufen am 11. März 2018.
⢠Wayne G. Hammond, Christina Scull: The Lord of the Rings. A Readerâs Companion. HarperCollins, London 2005, ISBN 0-00-720308-X (Umfangreicher Kommentar).
⢠Christian Hatzenbichler: J.R.R. Tolkien und sein Christentum. Eine religionswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Tolkiens Werk und seiner Rezeptionsgeschichte. Tectum, Baden-Baden 2019, ISBN 978-3-8288-4386-8.
⢠Tom Shippey: J. R. R. Tolkien. Autor des Jahrhunderts. Klett-Cotta, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-93432-4.
⢠Tom Shippey: Der Weg nach Mittelerde. Klett-Cotta, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-608-93601-8 (englisch: The Road to Middle-earth).
Weblinks
Commons
: The Lord of the Rings
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Der Herr der Ringe. in der Ardapedia, einer offenen Tolkien-Enzyklopädie im Wiki-Format.
⢠Der Herr der Ringe Wiki. in der âDer Herr der Ringeâ Wiki, einer freien Tolkien-Enzyklopädie.
Einzelnachweise
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cite-note-22. â Die besten BĂźcher der Welt. In: Der Spiegel. 23. März 2025, abgerufen am 30. November 2025.
cite-note-33. â Dunkler Ring. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Nr. 14, 7. April 2013, S. 57. Siehe auch mymiddleearth.com (englisch, mit Bild). Ring und Tafel sind detaillierter dargestellt in: John G. Gager: Curse Tablets and Binding Spells from the Ancient World. Nr. 99.
cite-note-41. J. R. R. Tolkien Briefe. 2. Auflage, Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-93650-5. (Brief Nr. 142, An Robert Murray 2. Dezember 1953, Original; Humphrey Carpenter, Christopher Tolkien [Hrsg.]: The Letters of J. R. R. Tolkien. HarperCollins, London 1995, ISBN 0-261-10265-6, S. 172, englisch, tolkienguide.com).
cite-note-52. J. R. R. Tolkien Briefe. 2. Auflage, Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-93650-5. (Brief Nr. 165, An Houghton Mifflin Co., geschrieben am 30. Juni 1955, Original; Humphrey Carpenter, Christopher Tolkien [Hrsg.]: The Letters of J. R. R. Tolkien. HarperCollins, London 1995, ISBN 0-261-10265-6, S. 220, englisch, tolkienguide.com).
cite-note-66. â J. R. R. Tolkien: The Lord of the Rings. Houghton Mifflin, New York 2004, S. xi.
cite-note-77. â Carl Kevin Ahrens: J.R.R. Tolkiens Trilogie âThe Lord of the Ringsâ â eine moderne Mythologie Englands? Hamburg 2002; Annette Simonis: GrenzĂźberschreitungen in der phantastischen Literatur. S. 276, Winter 2005; Enzyklopädie des Märchens. HandwĂśrterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung. Band 6, S. 122. De Gruyter, Berlin und New York 1990; Richard C. West: Tolkien Criticism. An Annotated Checklist. S. 136, Kent University Press 1981; Richard Mathews: Lightning from a Clear Sky: Tolkien, the Trilogy, and the Silmarillion. Borgo Press, 1981; John H. Timmerman: Other Worlds. The Fantasy Genre. S. 103, Bowling Green University Popular Press, 1983.
cite-note-88. â Betsy Wollheim: The Family Trade in Locus Magazine. Juni 2006 (Auszug aus dem Interview) locusmag.com
cite-note-99. â Ăbersicht der von Klett-Cotta z. Z. vertriebenen Werke Tolkiens.
cite-note-1010. â RĂźdiger Sturm: Neue Tolkien-Ăbersetzung. Dalli Dalli in Mittelerde. In: Der Spiegel. 3. November 2000.
cite-note-1111. â Jochen Petzold: Tolkien, J. R. R. â The Lord of the Rings. In: Kindlers Literatur Lexikon. 3., vĂśllig neu bearbeitete Auflage 2009 (munzinger.de), abgerufen von BĂźcherhallen Hamburg am 24. Januar 2019.
cite-note-1212. â Silke Anzinger: Von Troja nach Gondor. Tolkiens âThe Lord of the Ringsâ als Epos in vergilischer Tradition. In: Thorsten Burkard, Markus Schauer und Claudia Wiener (Hrsg.): Vestigia Vergiliana. Vergil-Rezeption in der Neuzeit. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2010, ISBN 978-3-11-024721-3, S. 367 f.
cite-note-1313. â Gardner Dozois: Preface. In: Derselbe (Hrsg.): Modern Classics of Fantasy. St. Martinâs Press, New York 1997, S. XVI ff.
cite-note-1414. â Dieter Petzold: J.R.R. Tolkien. Fantasy Literature als WunscherfĂźllung und Weltdeutung. Universitätsverlag Winter, Heidelberg 1980, S. 102 ff.
cite-note-1515. â Humphrey Carpenter (Hrsg.): The Letters of J.R.R. Tolkien. George Allen & Unwin, New York 2000, Nr. 329, S. 414.
cite-note-anzinger373-1616. â Silke Anzinger: Von Troja nach Gondor. Tolkiens âThe Lord of the Ringsâ als Epos in vergilischer Tradition. In: Thorsten Burkard, Markus Schauer, Claudia Wiener (Hrsg.): Vestigia Vergiliana. Vergil-Rezeption in der Neuzeit. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2010, ISBN 978-3-11-024721-3, S. 373.
cite-note-1717. â Silke Anzinger: Von Troja nach Gondor. Tolkiens âThe Lord of the Ringsâ als Epos in vergilischer Tradition. In: Thorsten Burkard, Markus Schauer und Claudia Wiener (Hrsg.): Vestigia Vergiliana. Vergil-Rezeption in der Neuzeit. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2010, ISBN 978-3-11-024721-3, S. 374â398.
cite-note-garthdiewelt2014-1818. â John Garth: Wie Tolkiens Herr der Ringe den 1. Weltkrieg verarbeitet. In: Die Welt. 14. Dezember 2014 (welt.de [abgerufen am 11. März 2018]).
cite-note-1919. â JerĂ´me von Gebsattel: The Lord of the Rings. In: Kindlers Literatur Lexikon. Bd. 7, dtv, MĂźnchen 1986, S. 5808 f.
cite-note-2020. â Guido Schwarz: Jungfrauen im Nachthemd â blonde Krieger aus dem Westen. Eine motivpsychologisch-kritische Analyse von J.R.R. Tolkiens Mythologie und Weltbild. KĂśnigshausen & Neumann, WĂźrzburg 2003, zitiert nach Stefanie von Schnurbein: Norse Revival: Transformations of Germanic Neopaganism (= Studies in Critical Research on Religion, 05). Brill, Leiden/Boston 2016 S. 309, Anm. 41. JSTOR:10.1163/j.ctt1w76v8x
cite-note-2121. â Stephen Shapiro: Lord of the Rings labelled racist. In: The Scotsman, 14. Dezember 2002, zitiert bei Sandra Ballif Straubhaar: Myth, Late Roman History, and Multiculturalism in Tolkien's Middleearth. In: Jane Chance (Hrsg.): Tolkien and the Invention of Myth. A Reader. University Press of Kentucky, Lexington 2004, ISBN 978-0-8131-2301-1, 101â117, hier S. 114.
cite-note-2222. â Stefanie von Schnurbein: Norse Revival: Transformations of Germanic Neopaganism. Brill, Leiden/Boston 2016 S. 309 f.
cite-note-2323. â Anderson M. Rearick III: Why is the Only Good Orc a Dead Orc? The Dark Face of Racism Examined in Tolkienâs World. In: Modern Fiction Studies 50, Heft 4 (2004), S. 861â874, das Zitat S. 872.
cite-note-2424. â Film von Jules Bass: Die RĂźckkehr des KĂśnigs. Vereinigte Staaten 1980, TMDb: 1361, OFDb.de: 8236, IMDb: tt0079802, Moviepilot: the-return-of-the-king (Original: The Return of the King, Englisch, wd)
cite-note-2525. â "Herr der Ringe" auf Russisch â 30 Jahre alter Fernsehfilm wird zum Internet-Hit. In: heise online. 10. April 2021, abgerufen am 10. April 2021.
cite-note-2626. â Andrew Roth: Soviet TV version of Lord of the Rings rediscovered after 30 years. In: The Guardian. 6. April 2021, abgerufen am 9. April 2021 (englisch).
cite-note-2828. â Janet Brennan Croft: The Mines of Moria: âAnticipationâ and âFlatteningâ in Peter Jacksonâs The Fellowship of the Ring. (Memento vom 28. Mai 2014 im Internet Archive) Präsentation bei der Southwest/Texas Popular Culture Association Conference, Albuquerque, Februar 2003.
cite-note-2929. â Tobias M. Eckrich: Tolkien-Fan-Film: The Hunt for Gollum. In: tolkiengesellschaft.de. 6. Mai 2009, abgerufen am 13. August 2021.
cite-note-3030. â Amazon verfilmt âHerr der Ringeâ-Prequel als TV-Serie. In: SĂźddeutsche Zeitung. 13. November 2017, abgerufen am 14. November 2017.
cite-note-3131. â Tobias M. Eckrich: LOTR on Prime gibt Startdatum bekannt. In: tolkiengesellschaft.de. 2. August 2021, abgerufen am 13. August 2021.
cite-note-3232. â âHerr der Ringeâ-Serie wird kĂźnftig in GroĂbritannien gedreht â Neuseeland enttäuscht. Amazon, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 13. August 2021; abgerufen am 13. August 2021.
cite-note-3333. â Matthias Hopf: Neuer Herr der Ringe-Film Ăźber Gollum kommt 2026 â und Peter Jackson kehrt zurĂźck. In: MoviePilot. 9. Mai 2024, abgerufen am 2. August 2024.
cite-note-3434. â The Lord of the Rings: The Hunt for Gollum. In: IMDb. Abgerufen am 7. Januar 2026.
cite-note-3535. â The Lord of the Rings. auf herrickentertainment.com
cite-note-3636. â âHerr der Ringeâ-Musical kommt nicht nach KĂśln. koeln.de, abgerufen am 15. Mai 2019.
cite-note-3737. â Interview mit Summoning auf stormbringer.at.